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Stadt Wolfsburg Kempowski-Saga begeisterte in Wolfsburg
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Kempowski-Saga begeisterte in Wolfsburg
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18:00 05.11.2019
Kempowski Saga, Teil 2: Das Ensemble des Altonaer Theaters bot einen unterhaltsamen Abend. Quelle: Robert Stockamp
Stadtmitte

Gleich einen Tag nach dem ersten Teil spielte das Ensemble des Altonaer Theaters am Montagabend den zweiten Teil der Kempowski-Saga im Scharoun Theater. Wenn auch dieser nicht ganz so unterhaltend war wie die Vorstellung am Vortag, so war es doch wieder ein gelungener Theaterabend, der das Publikum begeisterte.

Im ersten Teil der insgesamt vierteiligen Familienchronik „Aus großer Zeit“ erzählte Walter Kempowski (Johan Richter) die Geschichte seiner Großeltern und Eltern in der Zeit von 1900 bis 1938. Das umfasste Kaiserreich, den Ersten Weltkrieg, die Weimarer Republik und das Dritte Reich. Das war viel Zeitgeschehen und viele Protagonisten, die in die Erzählung der Familienchronik eingewoben waren.

Schöne mehrstimmige Gesangseinlagen

Der zweite Teil „Tadellöser und Wolff“ spielte ausschließlich während des Zweiten Weltkriegs. Das Stück begann exakt, wie das vorigen endete mit einem wunderbar mehrstimmig gesungenen „Kein schöner Land“. Überhaupt hatte das Ensemble in beiden Aufführungen sehr schöne mehrstimmige Gesangseinlagen gebracht.

Wiederum spielte Johan Richter Walter Kempowski, der zum Publikum gewandt seine Geschichte erzählte. Allerdings spielte er auch direkt mit. Der Walter war zu Beginn des Stücks neun Jahre alt. Die anderen Schauspieler kamen komplett in anderen Rollen. Dirk Hoener spielte Walters Vater Karl. Anne Schieber trat in der Rolle der Mutter Grethe Kempowski auf. Walters Geschwister waren Robert (Philip Spreen) und Ulla (Nadja Wünsche). Detlef Heydorn hatte noch einen Auftritt als Opa Robert Kempowski.

Eine lebendige Welt

Wiederum spielten die anderen Darsteller Ute Geske, Tobias Dürr und dieses Mal auch Katrin Gerken viele, viele andere Figuren, um auch in dieser Inszenierung mit wenigen Personen und wenig Kulisse trotzdem eine komplette lebendige Welt entstehen zu lassen.

Dies wirkte nicht ganz so eindrücklich wie am Vortag, was daran lag, dass die Handlung zumeist in der Wohnung der Kempowskis spielte und nur über einen relativ kurzen Zeitraum, der zudem auch noch ziemlich düster war. Die Inszenierung und die Darstellung war genauso großartig wie im ersten Teil, wirkte nur einfach nicht so spektakulär.

Das Ensemble leistete Großartiges. Die vielen verschiedenen Figuren waren gut dargestellt. Insgesamt waren es mehr als viereinhalb Stunden Nettospielzeit, die die Schauspieler souverän auf die Bühne brachten. Teil drei und Teil vier werden ebenfalls mit derselben Truppe bestritten.

Von Robert Stockamp

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