Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg Kein Platz für Katzen: Aufnahmestopp im Tierheim
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Kein Platz für Katzen: Aufnahmestopp im Tierheim
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:00 14.11.2019
Samtige Sorgenkinder: Wegen der vielen Fundkatzen musste das Tierheim einen Aufnahmestop verhängen. Quelle: Tierheim Wolfsburg
Wolfsburg

Im Tierheim in Sülfeld können keine Katzen mehr abgegeben werden, da alle Plätze aktuell belegt sind. Seit Mitte Mai 2019 ist das Tierheim mit sehr vielen Katzen ausgelastet. Aktuell sind die 58 Plätze in der Quarantänestation vollständig belegt. Zahlreiche der dort aufgenommen Tiere benötigen aufgrund von Krankheiten intensive Pflege.

Daher bittet das Tierheim um Verständnis, dass zurzeit keine Katzen aufgenommen werden können. Das gilt aber nicht für kranke oder verletzte Tiere. „Ein sehr hohes Aufkommen von Fund- und Abgabetieren innerhalb der vergangenen Wochen hat dazu geführt, dass sämtliche Ressourcen des Tierheims ausgeschöpft sind“, sagte Stadtsprecher Ralf Schmidt.

50 Katzen in Pflegestellen

Umso dankbarer ist das Tierheimteam, dass rund 50 weitere Tierheim-Katzen in vorübergehende Pflegestellen vermittelt werden konnten. Weitere Ehrenamtliche, die Tiere vorübergehend aufnehmen, werden dringend gesucht. Interessierte können sich telefonisch unter (05362) 51063 oder per Mail tierheim@wolfsburg.de an das Tierheim Wolfsburg wenden.

Das Tierheim Wolfsburg sucht dringend Ehrenamtliche, die Tiere vorübergehend aufnehmen. Quelle: Tierheim Wolfsburg

Neben den gut 100 Katzen, die zurzeit einer besonders aufwendigen Pflege bedürfen, betreut das Tierheim aktuell durchschnittlich rund 20 Hunde, 15 Kleintiere und 30 Katzen im Katzenhaus. Sobald sich die Situation in der Quarantänestation wieder etwas entspannt hat, wird das Tierheim den Aufnahmestopp für Katzen umgehend aufheben.

Kastrationspflicht für Katzen

Das Ordnungsamt weist in diesem Zusammenhang auf die städtische Verordnung über die Kastrationspflicht von Katzen hin. Katzen, die frei herumlaufen, müssen kastriert und mit einem Mikrochip gekennzeichnet werden. Diese Verordnung gilt nicht für Katzen, die weniger als fünf Monate alt sind.

Als Katzenhalter im Sinne dieser Verordnung gilt auch, wer freilaufenden Katzen regelmäßig Futter zur Verfügung stellt. Da jedoch ein grundsätzliches Fütterungsverbot für wild lebende Tiere im Stadtgebiet gilt, dürfen die freilaufenden Katzen nicht gefüttert werden.

Lesen Sie auch:

Von von der Redaktion

Die ältesten Gärtner haben die schönsten Kartoffeln? Für Helmut Wiesner scheint das zu stimmen. Mit 93 Jahren hat er zusammen mit seiner Frau den Preis für den schönsten Kleingarten bekommen.

14.11.2019

Insgesamt 26,5 Millionen Euro kostet das Projekt „Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und Psychosomatik“. Die Wolfsburger SPD überzeugte sich jetzt über den Fortschritt des Projekts.

14.11.2019

Lina Oehlmann, Marcus Dreifke und Daniel Müller haben ihr Studium mit herausragenden Abschlussarbeiten beendet: Sie erhielten die mit je 1000 Euro dotierten Auszeichnungen der Hochschulstiftung der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg.

14.11.2019