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Stadt Wolfsburg Reitbahn Frank wehrt sich gegen Vorwürfe bei Facebook
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Reitbahn Frank wehrt sich gegen Vorwürfe bei Facebook
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20:00 11.07.2019
Wehrt sich gegen Kritik an seiner Tierhaltung: Bill Frank mit Tochter Lara, Kakadu Merlin und Pony Caesar. Quelle: Sebastian Bisch
Wolfsburg

Es reicht. Immer wieder erhält die Reitbahn Frank Schmäh-Kommentare in sozialen Medien: Pferde würden bei sengender Hitze stundenlang im Kreise laufen müssen, Rentiere lägen lethargisch im Gehege und für ausreichend Wasser sei auch nicht gesorgt. Alles Unsinn, sagt Juniorchef Bill Frank. Lange hat er alles kommentarlos ertragen, jetzt reagiert er darauf: „Ich bin der größte Tierschützer meiner eigenen Tiere“, sagt er. „Ich liebe meine Tiere.“ Wer ihn kenne und regelmäßig die Reitbahn besuche, wisse das auch.

Was ihn besonders ärgert: Die Kritik bei Facebook ist oft anonym. „Wer vermutet, dass irgendetwas nicht stimmt, kann mich direkt darauf ansprechen.“ Dann könne er erklären. Ein Beispiel: Rentier Kitty. Die kleine Rentier-Dame hat ein steifes Bein, wahrscheinlich die Folge einer nicht behandelten Verletzung. Bill Frank hat die Behinderung durchaus gesehen, als er Kitty kaufte. „Hätte ich sie nicht zu mir geholt, wäre sie geschlachtet worden“, erklärt er. Die Familie habe sogar versucht, das steife Bein medizinisch zu behandeln. Doch das war nicht mehr möglich, erklärte der Tierarzt.

Auch den Vorwurf, die Tiere hätten weder ausreichend zu trinken und zu fressen, kann Bill Frank entkräften. Von beidem sei immer ausreichend vorhanden, Familie Frank versucht sogar immer besondere Leckerlis für ihre vierbeinigen Schützlinge zu organisieren. Die Rentiere mögen gern Moos – das wird extra aus Skandinavien geliefert. Die gute Ernährung der Rentiere ist bei Bulle Rudolf sogar zu sehen: Wegen des Kraftfutters ist sein Geweih diesmal besonders groß und imposant.

Extra neues Zelt gekauft

Auch den Vorwurf, die Pferde müssten „stundenlang im Kreis bei sengender Hitze“ herumlaufen sei nicht gerechtfertigt. Die Reitbahn schaffte in diesem Jahr extra ein besonders großes rechteckiges Zelt an, damit die Pferde genügend Auslauf haben. Aber: Tiere müssten auch Beschäftigung haben.

Juniorchef Bill Frank wehrt sich gegen Beleidigungen in sozialen Medien

Und bei Mega-Temperaturen reagiert Bill Frank: Im vergangenen Sommer, der extrem heiß war, schloss er trotz Einnahmeverlusten den Betrieb für einige Wochen, weil er seine Tiere schonen wollte. Als es kürzlich wieder sehr heiß war, transportierte die Reitbahn ihre Pferde extra von Wolfsburg in die kühlen Ställe ihres Winterquartiers in Erxleben. „In den Wagen habe ich extra Luken hineingeschnitten, damit es bei der Überfahrt kühler für die Tiere ist“, erklärt Frank.

Auch Auslauf haben die Tiere ausreichend: Das Rentier-Gehege ist 2000 Quadratmeter groß, einige Pferde, Ziegen und vor allem Kakadu Merlin sind frei auf den Plätzen unterwegs –natürlich unter Aufsicht. Bill Frank kann die Kritik an seiner Tierhaltung deshalb nicht verstehen. Seine Bitte: „Wem etwas auffällt, soll mich direkt darauf ansprechen.“

Von Sylvia Telge

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