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Stadt Wolfsburg Kampfsport und überleben im Dschungel
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Kampfsport und überleben im Dschungel
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22:00 25.01.2018
Survival-Training in Französisch-Guayana: Der Vorsfelder Kampfsporttrainer Roger Meyer will dieses Jahr noch tiefer in den Dschungel. Quelle: Privat
Wolfsburg

„Tiefer und noch weiter rein“ in den Dschungel will Roger Meyer (51) dieses Jahr. Der Kampfsporttrainer aus Vorsfelde fliegt mit fünf seiner Schüler nach Französisch-Guayana, um zwei Wochen im Urwald zu überstehen – ohne Vorräte und Kontakt zur Zivilisation.

Dort im Unterholz will Meyer mit seinen Schützlingen Krav Maga üben, eine israelische Selbstverteidigungsart, die auch im Militär gelehrt wird. „Nahkampftechniken im Dreck“, lacht Meyer. Das härtet ab: In Französisch-Guayana wird auch die französische Fremdenlegion ausgebildet.

Dazu kommen die Survival-Elemente: Unterschlupf bauen, Regenwasser sammeln – und jagen: Rehe, Wildschweine oder auch mal einen Kaiman, einen Verwandten des Krokodils. „Wir machen das wie die Einheimischen, die jagen, was eben da ist“, so Meyer. „Von ihnen lernen wir auch, Fallen aufzustellen.“ Ergänzt wird die Urwald-Diät durch vor Ort gekaufte Maniok-Wurzel – und durch Maggi und Gewürze aus dem Gepäck.

Holt mich hier raus? Nein, erst wenn’s gefährlich wird, fühlt sich Roger Meyer richtig wohl. Quelle: privat

Wirklich gefährlich seien gar nicht mal das Verhungern oder die großen Tiere, sondern vielmehr kleinere Verletzungen. Ein Insektenstich oder ein infizierter Kratzer könnten die selbst erkorenen Dschungelhelden schon „stark beeinträchtigen“. Dennoch zieht es ihn immer wieder in den Urwald. „Jeder hat so seine Eigenarten“, so Meyer, der im Marketing tätig war, bevor er beruflich voll und ganz auf sein Kampfsportstudio setzte. „Ich fühle mich einfach wohl, so abgeschnitten von der Zivilisation.“ Auch in die Sahara und in die Wälder Skandinaviens hat es ihn schon verschlagen: „Wenn mir jemand sagt: ,Mach das nicht, da kannst du sterben!’, dann wird das für mich interessant.“

Und so wild sei die Wildnis letztlich gar nicht, meint Meyer. „Der Wald dort riecht genauso wie unser Wald. Und dort gibt es genauso viele Spinnen – sie sind nur größer.“

Von Frederike Müller

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