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Stadt Wolfsburg Kabarett gegen Rassismus: So war der Auftritt von Salim Samatou
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Kabarett gegen Rassismus: So war der Auftritt von Salim Samatou
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10:30 24.03.2019
Kabarett zum Tag gegen Rassismus: Salim Samatou stand am Samstagabend im Hallenbad-Kulturzentrum auf der Bühne. Quelle: Tim Schulze
Stadtmitte

Salim Samatou stand auf Einladung des Arbeitskreises Migration der Wolfsburger IG-Metall auf der Bühne, um am Aktionstag gegen Rassismus ein Zeichen zu setzen. Samatou, der 2016 beim RTL Comedy Grand Prix triumphierte, präsentierte sein aktuelles Programm „Inder Tat“.

IG Metall beteiligt sich jedes Jahr am Tag gegen Rassismus

„Wir beteiligen uns jedes Jahr am Tag gegen Rassismus und haben einen aussagekräftigen Künstler gesucht“, begründete Ömer Köskeroglu die Entscheidung des IG-Metall Migrationsausschusses, den 26-jährigen Komiker ins Hallenbad einzuladen. Samatou, der in Frankfurt am Main Informatik studierte, hat sowohl indische als auch marokkanische Wurzeln. Karten für seinen Auftritt vergab die IG-Metall im Gegenzug für Spenden an das Projekt „Schulstart“, welches Schulanfänger aus einkommensschwachen Familien fördert. „Ziel dieses Projektes ist, dass jedes Kind, das in Wolfsburg eingeschult wird, Schulranzen und die nötige Grundausstattung erhält“, sagte Christian Matzedda vom Arbeitskreis Migration.

Salim Samatou bot den Zuschauern ein rasantes Programm

Nach einleitenden Worten von Matzedda und Wolfsburgs IG-Metall-Geschäftsführer Hartwig Erb trat Salim Samatou auf die Bühne und bot dem Publikum ein rasantes Programm. Neben humorvollen Alltagsanekdoten aus Schule, Sportunterricht, Seniorenheim oder dem Urlaub scheute sich der Frankfurter nicht vor historischen und politischen Themen. So ging er auf das gescheiterte Attentat von Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf Adolf Hitler oder die Kampagne „Fridays for Future“ ein, bei der Schüler für Klimaschutz streiken. Auch Rassismus unter Tieren war ein Thema. Wespen seien wie Fliegen, die mit Klappmessern bewaffnet sind.

Jason Ristok beeindruckte auf dem Tenorsaxophon

„Meistens sind die Leute am rassistischsten, die nie ihre eigenen vier Wände oder ihre Stammkneipe verlassen“, so der Komiker. Die Zuschauer wollten ihn nicht ohne Zugabe gehen lassen. In dieser kommentierte er Schaumküsse, die einst als Mohrenköpfe bekannt waren: „Ich habe schon viele Afrikaner geküsst und hatte danach nie Schaum vorm Mund.“ Samatou war nicht der einzige Star des Abends. Der 17-jährige Jason Ristok beeindruckte vor seinem Auftritt und in der Pause durch sein Spiel auf dem Tenorsaxophon.

Von Tim Teitge

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