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Stadt Wolfsburg Junger Wolf auf A 39 bei Mörse überfahren
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Junger Wolf auf A 39 bei Mörse überfahren
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14:28 19.01.2019
Auf der A 39 ist ein Wolf überfahren worden. (Symbolbild) Quelle: dpa
Wolfsburg

Auf der Autobahn 39 ist am Freitagabend ein junger Wolf überfahren worden. Wie Polizei am Sonnabend mitteilte, hatte ein Autofahrer den Notruf gewählt, nachdem er zwischen Mörse und Flechtorf über ein Tier gefahren war. Statt des vermuteten Rehs fanden die Beamten jedoch einen Wolf. Der herbeigerufene Kreisjägermeister bestätigte später, dass es sich bei dem Tier um einen jungen Rüden handelte. Der Wolf wurde zur Untersuchung in die Tierärztliche Hochschule nach Hannover gebracht. Unklar ist, woher das Jungtier stammt.

In Ehra-Lessien lebt ein Wolfsrudel mit acht Welpen

Ralph Schräder, Vorsitzender der Jägerschaft Wolfsburg, ist von dem Vorfall kaum überrascht: Er verwies auf das Wolfsrudel mit acht Welpen, das derzeit in Ehra-Lessien lebt und auf Videoaufnahmen des niedersächsischen Wildtiermanagements zu sehen ist.

„Das ist nur etwa 15 Kilometer Luftlinie entfernt – und ein Wolf läuft am Tag locker 70 Kilometer.“ Gerade wenn die jungen Männchen auf Wanderschaft gingen, um ein neues Revier zu finden, seien Autounfälle mit Wolf „nicht außergewöhnlich“.

Wolfmonitoring Wölfe in Niedersachsen Quelle: Landesjägerschaft Niedersachen

Schon 56 Wölfe wurden in Niedersachsen tot aufgefunden

Bei dem Jungtier auf der A39 handelt es sich um den dritten in Niedersachsen tot aufgefunden Wolf in diesem Jahr. Vor einer Woche war ein toter Wolf in der Region Hannover entdeckt worden: Das Tier war bei Burgdorf-Ehlershausen von einem Zug erfasst worden. Insgesamt sind in dem Bundesland damit seit 2003 bereits 56 Wölfe tot aufgefunden worden. Die meisten davon starben bei Verkehrsunfällen. In Niedersachsen leben zurzeit 21 Wolfsrudel in freier Wildbahn. Die Landesjägerschaft ist mit dem Wolfsmonitoring, also dem Zählen und Beobachten der Tiere, beauftragt.

Jägerschaft Wolfsburg geht von 30 Prozent mehr Wölfen pro Jahr aus

Die aktuellen Hochrechnungen ergeben laut Jägervorstand Ralph Schräder etwa 1000 Wölfe in Deutschland, 150 bis 200 davon in Niedersachsen. Und die Zahlen steigen; laut Schräder um 30 Prozent pro Jahr. Angriffe auf Menschen seien aber nicht zu befürchten: „Solange man Wölfe nicht anfüttert, meiden sie den Menschen und ein Angriff wäre unwahrscheinlich.“

Von RND/frs/epd/ita

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