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Stadt Wolfsburg Junge Erfinder im Phaeno
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20:21 10.11.2017
Fahrsicherheit der Zukunft: Katrin Beste (rechts) und ihre Mitschüler stellen mit einem Film und Spielzeugautos das neue Notrufsystem E-Call vor. Quelle: Britta Schulze
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Stadtmitte

Daniel Düsentrieb wäre stolz: Freitag und Samstag stellen Schüler aus Wolfsburg und Umgebung ihre Erfindungen im Phaeno vor. An zahlreichen Tischen blinkt, surrt und piept es.

Zum zweiten Mal fand die Erfindermesse Mini Maker Faire im Phaeno statt. Neben 20 Projekten von Schülern aus Wolfsburg und Umgebung gab es auch eine Jonglier- und Lichtshow zu bewundern.

Dieses Jahr – bei der zweiten Mini Maker Fair im Phaeno – sind besonders viele Projekte mit 3D-Druckern dabei. Cornelius Rössing (13) vom Ratsgymnasium ist mit seiner 3D-AG vor Ort und zeigt Modellautos und Tiere, die die Schüler am Computer entworfen haben. „Hier habe ich aus einer Blaupause einen Audi A3 modelliert“, so der Achtklässler. Dabei habe er vorhandene 2D-Ansichten so zusammengefügt, dass sie schließlich die dreidimensionale Form einer Karosserie ergaben – Daten, aus denen der 3D-Drucker in einzelnen feinen Plastikschichten ein Mini-Auto macht.

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Schüler aus der Neuen Schule haben sich unterdessen mit dem Notrufsystem eCall beschäftigt. „ECall ist ab 2018 in allen Neuwagen in Europa verpflichtet“, erklärt Katrin Beste (19). „Deshalb haben wir einen Film darüber gedreht und wollen die Leute informieren.“ Bei einem Unfall werde, automatisch oder per Knopfdruck, ein Notruf abgesetzt, sodass die Rettungskräfte früher am Unfallort ankommen.

Maker Faires sind ein Trend, der sich aus Amerika in die ganze Welt ausgebreitet hat“, erklärt Organisator Davy Champion vom Phaeno. „Der Schwerpunkt liegt auf den Naturwissenschaften, aber auch aus anderen Bereichen ist viel dabei.“

Vorbild in Deutschland sind die Maker Faires in Hannover und Berlin. Auf die Idee, eine Messe nur für Schüler zu veranstalten, war das Magazin „Make“ gekommen. „Wir haben auch oft Projekte und Erfindungen von Schülern im Heft“, erklärt Chefredakteur Daniel Bachfeld.

Von Frederike Müller

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10.11.2017
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