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Stadt Wolfsburg Jugendliche können jetzt in der Stadtbibliothek zocken
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Jugendliche können jetzt in der Stadtbibliothek zocken
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00:18 08.03.2019
Auf dem neuesten Stand. Auch an VR-Brillen können sich die Kinder versuchen. Quelle: Britta Schulze
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Wolfsburg

Konzentriert halten die Kinder ihren Controller fest in der Hand, lassen ihren Blick keinen Moment von der großen Leinwand schweifen. Dort spielt sich im wahrsten Sinne des Wortes die Action ab: Donkey Kong kämpft gerade gegen Super Mario. Es wird geschimpft, geschrien, gefeiert. Obwohl das mit der Lautstärke hier eigentlich so eine Sache ist. Denn die Kids befinden sich in der Wolfsburger Stadtbibliothek. Dort ist aus den Räumen der ehemaligen Musikbibliothek jetzt ein wahres Paradies für Videospiel-Freunde geworden.

Und das steht quasi allen Jugendlichen ab 12 Jahren offen. Jeden zweiten Donnerstag immer von 14.30 bis 17.30 Uhr können sie dort Zocken, was das Zeug hält – kostenlos und ohne Anmeldung. Jetzt fand das gemeinsame Gaming zum ersten Mal statt – mit Erfolg. Schon kurz nach Öffnung tummeln sich gut 15 Kinder an den Konsolen. „Das ist deutlich mehr als ich erwartet habe, wir liegen hier hinten im Gebäude ja ziemlich abgelegen“, freute sich die Projektverantwortliche Jana Bergmeier.

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Vom Super-Nintendo bis zur VR-Brille

Sie plant – zusammen mit den Azubis der Stadtbibliothek – das Angebot. „Wir haben heute einen Nintendo Switch, zwei Playstation Pro, für Retro-Fans ein Super Nintendo Mini und eine VR-Brille“, zählt Bergmeier auf. Sie selbst ist ebenfalls Gaming-Fan. „Das sollte man auch. Um die Spiele auszusuchen oder die Steuerung erklären zu können“, sagt sie. Bei der Auswahl der Spiele hält sie sich selbstverständlich an die Altersvorgaben und setzt auf Aktualität.

Retro-Feeling: Ein ein Super Nintendo Mini lädt zu den Konsolenspiel-Hits der frühen 90er Jahre ein. Quelle: Britta Schulze

Den Geschmack der Kinder hat sie diesmal auf jeden Fall getroffen. So wie mit dem gesamten Konzept. „Ich hab zwar selbst eine Konsole, aber nicht die Switch“, freut sich ein Junge. „Man kann hier neue Spiele ausprobieren und sich gut mit Freunden treffen“, lobt ein anderer. Gute Voraussetzungen dafür, dass das Angebot erfolgreich weitergeführt werden kann. „Später wollen wir auch Turniere mit kleinen Preisen veranstalten“, kündigt Bergmeier an. Im Hintergrund wird gejubelt: Donkey Kong hat sich durchgesetzt.

Von Steffen Schmidt

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