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Stadt Wolfsburg Jazz, Gin und gute Stimmung in Wolfsburg
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Jazz, Gin und gute Stimmung in Wolfsburg
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16:41 14.07.2019
Konzert in der Fußgängerzone: Im Rahmen der Reihe „Jazz and More“ spielte am Samstag die Bourbon Skiffle Company vor zahlreichen Zuhörern. Quelle: Sebastian Bisch
Innenstadt

Für einen schwungvollen Vor- und frühen Nachmittag sorgte am Samstag die „Bourbon Skiffle Company“. Die Hannoveraner Truppe sorgte mit viel Witz und Spiellaune für großartige Stimmung auf dem bis auf den letzten Platz gefüllten Hugo-Bork-Platz. Am Abend sorgte das Honolulu-Quartett für Stimmung.

Trotz Ferien ist in der Innenstadt immer was los: Beim „Summer in the City“ auf dem Hugo-Bork-Platz spielte am Samstag die „Bourbon Skiffle Company“, am Abend eröffnete die Sommer-Bar unter dem Motto „Gin und Whisky kriegen dich Rum“.

„Jazz and more“ traf am Samstag auf „Summer in the City“. Und innerhalb des „Summer in the City“ gab es noch das gastronomische Special nach dem Motto „Gin und Whisky kriegen dich rum“. Da war den ganzen Tag über für gute Stimmung unter und um das Glasdach auf dem Hugo-Bork-Platz gesorgt.

Viele eingefleischte Fans dabei

Schon um 11 Uhr waren fast alle Sitzgelegenheiten belegt. Die „Borbon Skiffle Company“ ist schließlich keine unbekannte in Wolfsburg. Viele Fans waren gekommen. Andere waren einfach nur an der Musik interessiert. Wieder andere lockte das sommerliche Ambiente mit Sandfläche, Palmen und gastronomischem Angebot.

Schon seit den 70er Jahren macht die Truppe aus Hannover erfolgreich Musik mit ausgefallenen Rhythmusinstrumenten. Perkussionist Martin Troika spielte mit Spezialhandschuhen, an denen die Spitzen metallisch verstärkt waren, nicht nur hervorragend das obligatorische Waschbrett, sondern auch Becken und Glocken.

Klasse Sound mit Banjo und Cajón

Das Cajón, ein klingender Holzkasten, hat inzwischen als Rhythmusinstrument in viele Bereiche Einzug gefunden. Auch bei der „Bourbon Skiffle Company“ sorgte das peruanische Instrument für zusätzlichen Drive. Besonders passend zur Skiffle-Percussion erklang das Banjo von Wolfgang Düe.

Alleine die beiden sorgten schon für treibende Musik von Dixieland bis Country, die das Publikum begeisterten und zum Mitklatschen anregten. Gitarre (Dirk Fehlauer), E-Bass (Kalle Kohlhaas) und Jazzpianist Julian Bergerhoff sorgten für die melodischen Momente. Düe und Fehlauer, die sich den Gesang teilten, setzten noch das Häubchen auf die Sahne.

Rare Spezialitäten präsentiert

So war die Stimmung schon am Nachmittag großartig, während Gauna Dry Gin, Angelshare Whisky, die Sülfelder Brennerei und Black Palm außergewöhnliche alkoholische Spezialitäten ausschenkten, die man sonst nicht überall bekommt.

Dazu gab es am Abend dann deutschen Schlager der 40er bis 60er Jahre in dreistimmigem Gesang und Klavierbegleitung. Das „Honolulu Quartett“ aus Gifhorn überzeugte mit wohlklingenden Harmonien und dem typisch peppig-jazzigen Sound des frühen deutschen Schlagers.

Von Robert Stockamp

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