Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg Jahresrückblick zum Lachen: Jörg Knör begeistert im Hallenbad
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Jahresrückblick zum Lachen: Jörg Knör begeistert im Hallenbad
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:00 14.12.2019
„Das wars mit Stars“: Komiker Jörg Knör präsentierte seinen ganz eigenen Jahresrückblick auf 2019. Quelle: Britta Schulze
Innenstadt

Einen besonderen Blick auf das Jahr 2019 haben am Freitag die Besucher im Hallenbad erlebt: Vor den vollen Sitzen des Nichtschwimmerbeckens zeigte der Parodist Jörg Knör sein Programm „Der Jahresrückblick! Das wars mit Stars 2019!“

„Unverständlich“ lautete der Titel des Liedes, mit dem der Komiker in sein Programm startete. Darin blickte er parodistisch auf den Brexit, den Berliner Flughafen und die Brände im Regenwald zurück. 2019 ist im chinesischen Kalender das Jahr des Schweins. Ein Umstand, der dem Komiker gelegen kam, um Politiker wie Donald Trump und Boris Johnson durch den Kakao zu ziehen.

Knör schlüpft blitzschnell in seine Rollen

Es dauerte nicht lange, bis Knör auch auf die SPD und ihre neue Doppelspitze zu sprechen kam und damit für viel Gelächter sorgte. In der Folge imitierte er mit Willi Brandt, Gerhard Schröder und Helmut Schmidt gleich eine ganze Reihe ehemaliger Bundeskanzler. Dabei zeigte er, was er am besten kann: Innerhalb von Sekunden in verschiedene Rollen schlüpfen und Prominente überzeugend imitieren.

Mal nachdenklich, mal derb: Knör präsentierte im Hinblick auf den Klimawandel und Greta Thunberg seine ganz eigene Version des Schlagers „Schön ist es auf der Welt zu sein“ und bilanzierte, dass die Mütter Schuld an der Misere seien: „Iss deinen Teller leer, damit wir morgen schönes Wetter haben, haben sie gesagt. Und was haben wir davon? Dicke Kinder und Klimawandel.“

Von Silbereisen zu Gottschalk

Neben der Politik ging es um die Promis aus Film, Fernsehen und Boulevard: Von Schlagersänger Florian Silbereisen über Thomas Gottschalk bis hin zu Schauspielerin Hannelore Elsner und Modeikone Karl Lagerfeld nahm sich Knör viele im zweistündigen Programm vor. Zwischendrin brachte der Parodist Blondinenwitze, Witze unter der Gürtellinie und über Wolfsburg und das Hallenbad. Diese sorgten mal für mehr und mal für weniger Applaus. Dabei war Knör mit vollem Einsatz dabei: Er sang, karikierte oder spielte Blockflöte.

Der Entertainer feierte in diesem Jahr nicht nur seinen 60. Geburtstag, sondern auch sein 40-jähriges Bühnenjubiläum. Aus diesem Grund ließ er es sich nicht nehmen, auf seine eigene Karriere zurückzublicken. Beim Wolfsburger Publikum sorgte Knör für besondere Begeisterung, als er Loriots-Figuren „Wum und Wendelin“, die er mehrere Jahre lang synchronisierte, erneut zum Leben erweckte. Der Einschub war ein Teil des zweiten Programmes, mit dem Knör derzeit auf Tournee ist.

Von Melanie Köster

Beate Ebeling setzte sich als Gleichstellungsbeauftragte jahrelang für die Opfer von häuslicher Gewalt ein. In Wolfsburg initiierte sie eine Täterberatung. Nach neun Jahren geht sie in den Ruhestand. Ihre Nachfolgerin rückt junge Frauen in den Fokus.

13.12.2019

Auf der Kreisstraße zwischen Hattorf und Flechtorf kam am Freitagmorgen ein Kleinwagen ins Rutschen. Der Wagen prallte gegen einen Baum, dabei wurde die junge Fahrerin leicht verletzt.

13.12.2019

Das Quintett „The Real Group“ löste am Donnerstagabend euphorische Beifallsstürme im Scharoun-Theater aus – die Schweden trugen bekannte Weihnachtslieder vor, aber verliehen ihnen einen ganz besonderen Charme.

13.12.2019