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Stadt Wolfsburg Integration: So hilft das Programm „Step by Step“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Integration: So hilft das Programm „Step by Step“
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14:00 24.09.2019
Erfolgreicher Schulstart in Deutschland: Dafür bietet das Programm „Step by Step“ eine gute Vorbereitung. Quelle: dpa
Wolfsburg

Manchmal reicht Schule nicht aus: Das Projekt „Step by Step“ hilft jungen Migranten, in Deutschland anzukommen, indem es sie drei Monate individuell betreut, bevor die Kinder und Jugendlichen ganz normal in den Schulunterricht einsteigen. Weil das Programm so erfolgreich ist, soll es nun verlängert werden.

Schülerin berichtet von ihren Erfolgserlebnissen

In der Septembersitzung des Schulausschusses erläuterte die Leiterin des Projektes, Mareike Kragl, dass die Angebote entscheidend dazu beitragen, dass sich die jungen Menschen möglichst rasch integrieren und einen Platz in der Wolfsburger Stadtgesellschaft finden können. Die Schülerin Cemile Arpa berichtete, wie ihr „Step by Step“ geholfen habe, in Wolfsburg anzukommen und ihren eigenen Weg zu einem Schulabschluss zu gehen. Arpas nächstes Ziel sei das Fachabi, um danach studieren zu können.

Seit Start des Projektes „Step by Step“ im November 2011 durchliefen es 225 Kinder und Jugendliche und wurden anschließen an Wolfsburger Schulen aufgenommen. Schülerinnen und Schüler wurden für die Teilnahme am Projekt für drei Monate von der Schulpflicht befreit und bekamen in einem mehrsprachigen, multiprofessionellen Team die Gelegenheit anzukommen. Außerdem gab ihnen das Team Sicherheit und Zugehörigkeit und machte die Strukturen des deutschen Schulsystems behutsam erfahrbar.

Nächste Herausforderung: der Übergang ins Berufsleben

In den kommenden Jahren soll das Projekt auch auf den Berufsstart vorbereiten. Dafür wird der Fokus der Arbeit verstärkt auf der Altersgruppe der 15- bis 25-jährigen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte gelegt. Ausgehend von einer systematischen Analyse werden altersgemäße, passgenaue Bildungsangebote er- und vermittelt. Die Schüler werden beim Erlernen von Bildungs- und Fachsprache unterstützt, bekommen eine interkulturelle Schullaufbahnberatung sowie Hilfestellungen für Selbstorganisation und Selbstmanagement.

Das Projekt wird finanziert von der Volkswagen-Belegschaftsstiftung zur Unterstützung der Zielgruppe der Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte. Eine Vorlage zu Verlängerung und Neuausrichtung wird dem Rat der Stadt Wolfsburg am 2. Oktober zur Beschlussfassung vorgelegt.

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