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Stadt Wolfsburg Im Skulpturenpark: Unbekannter tritt brutal auf Wolfsburgerin (67) ein
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Im Skulpturenpark: Unbekannter tritt brutal auf Wolfsburgerin (67) ein
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12:05 20.09.2019
Die Polizei sucht Zeugen: Ein Unbekannter attackierte eine 67-Jährige und trat brutal auf sie ein. Quelle: dpa
Wolfsburg

Eine 67 Jahre alte Wolfsburgerin ist von einem Unbekannten im Skulpturenpark am Wolfsburger Schloss regelrecht zusammengetreten worden. Sie trug erhebliche Prellungen, großflächige Hämatome am Kopf und blutende Platzwunden davon. Obwohl sich der Vorfall bereits Anfang Juni ereignete, meldete sich die Frau erst jetzt bei der Polizei.

Frau wollte den Ausblick genießen

Laut Polizeipressesprecher Sven-Marco Claus habe sich die 67-Jährige der Kontaktbeamtin in der Nordstadt und Anzeige erstattet. Nach den Schilderungen der Frau war sie am Mittwoch, 5. Juni, zwischen 13.30 und 14 Uhr zu Fuß die Schloßstraße entlanggegangen und bog dann nach rechts in den Skulpturenpark ab, um von einer Bank den Blick auf den Barockgarten zu genießen.

Täter griff unvermittelt von hinten an

Zu diesem Zeitpunkt bemerkte die Wolfsburgerin einen etwa 30 bis 40 Jahre Unbekannten. Er hatte ein volles Gesicht und dichte schwarze kurze Haare. Als die Seniorin aufstand, um ihren Spaziergang wieder fortzusetzen, wurde sie feige von hinten erfasst und unvermittelt zu Boden gestoßen. Der Täter habe sofort auf sein am Boden liegendes Opfer vehement eingetreten und ihr erhebliche Kopfverletzungen zugefügt, so ein Beamter. Nach der Tat habe das verletzte Opfer unter Schock stehend gerade noch den Weg nach Hause gefunden.

Polizei sucht dringend Zeugen

Die Ermittler des zuständigen 1. Fachkommissariates des Zentralen Kriminaldienstes bitten einen noch unbekannten Rollstuhlfahrer als wichtigen Zeugen, sich mit der Polizeiwache unter Telefon (0 53 61) 4 64 60 in Verbindung zu setzen. „Wir gehen davon aus, dass der Zeuge das Geschehen mitgekommen hat, da er sich zum Zeitpunkt der Tat in der Nähe aufgehalten habe“, erläutert ein Polizeibeamter. Außerdem hoffen die Ermittler auf weitere Zeugen, die die Tat oder den Täter beobachtet haben.

Von der Redaktion

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