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Stadt Wolfsburg IZB: Viel los in den Messehallen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg IZB: Viel los in den Messehallen
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06:02 18.10.2018
Beim Tech-Talk: Start-ups gaben am Mittwoch Impulse für die automobile Welt von morgen. Ein wichtiges Thema dabei: Künstliche Intelligenz. Quelle: Sebastian Bisch
Wolfsburg

Veranstaltungshöhepunkt war am Nachmittag die Kurzvorstellung von sechs IT-Start-Ups.

Bei dem Tech-Talk in Halle 1 standen die Themen Internet of Things – eine Technik, die es ermöglicht, physische und virtuelle Gegenstände miteinander zu vernetzen – und künstliche Intelligenz Mittelpunkt. Organisiert von T-Systems und der Wolfsburg AG stellten sich die Firmen eParkomat, Futurae, Smart Mobile Labs, Spearhead AG, Twenty Billion Neuroms und Twyla vor.

Hier einige Fotos von der IZB, viel Spaß beim Anschauen:

Tag zwei der IZB, der großen Zulieferermesse im Wolfsburger Allerpark: Viele, viele Besucher strömten durch die Hallen. Spannend war der Tech-Talk, bei dem Start-Ups im Mittelpunkt standen.

Das Besondere dabei: Jedes Unternehmen hatte nur exakt fünf Minuten Zeit, um den Zuhörern seine Konzepte zu präsentieren. Das Spektrum reichte von der digitalen Transformation und Automatisierung der Geschäftsprozesse von Kfz-Versicherungen beim Schaden- und Fahrzeug-Life-Cycle-Management über die automatische Erkennung des Verhaltens von Fahrzeuginsassen und Chatbots für KI-gesteuerte Kundeninteraktion bis zur Echtzeitvorhersage für Parkplatzverfügbarkeit.

IZB in Wolfsburg: Auch künstliche Intelligenz ist ein Thema

Unter dem Motto „Der mobile Mensch und die schlaue Maschine: Eine Beziehung mit Hindernissen?“ hatte Peter Lorenz von T-Systems zuvor in das Spannungsfeld zwischen Mensch und Maschine eingeführt. Thomas Krause von der Wolfsburg AG und Oliver Spielvogel von T-Systems hatten zuvor die Zuhörer begrüßt.

T-Systems, das auch in der Stadt Wolfsburg ansässig ist, ist natürlich auch selbst mit einem Stand vertreten und stellt dort verschiedene IT-Sicherheitslösungen für das heutzutage immer mehr vernetzte und digitale Auto vor. Ähnlich wie beim Computer gebe es auch für Fahrzeuge praktisch eine Firewall, die vor Angriffen von Hackern schützen soll, erläuterte Pressesprecherin Sandra Rohrbach. Ihre Kollegin Stefanie Kuhlmann stellt am Stand so genannte 5G-Campuslösungen vor. Das sind sowohl öffentlich als auch private Netze mit Übertragungsgeschwindigkeiten von mehreren Gigabit pro Sekunde, die etwa auf Fabrikgeländen zum Einsatz kommen – und dort Kommunikationswege für sämtliche Anwendungen bereit stellen – vom autonom fahrenden Transportfahrzeug über Maschinen bis hin zu Zulieferern. „Hier geht es um die voll vernetzte Fabrik“, so Kuhlmann.

Eine Software, die menschliche Tätigkeiten imitiert, bietet das Wolfsburger Unternehmen P3 Automotive an. Hier gehe es insbesondere um repetitive, also sich wiederholende Tätigkeiten am Rechner. Diese könnten von der Software übernommen werden – und zwar auch wenn es um die Übertragung von Daten zwischen unterschiedlichen Programmen geht. Eine spannende Anwendung, auch für den Automobilbau.

WAZ-Info: Die IZB 2018

Eintritt: Die Internationale Zuliefererbörde (IZB) steigt von heute bis Donnerstag im Allerpark. Geöffnet ist die Messe für Fachbesucher täglich von 10 bis 18 Uhr. Eine Tageskarte kostet 28 Euro, eine Drei-Tages-Karte gibt es für 65 Euro. Schüler, Studenten und Rentner (mit gültigem Ausweis) haben freien Eintritt. VW-Mitarbeiter können durch Vorlage ihres Werksausweises die Veranstaltung besuchen.

Anfahrt: Mit dem Auto ist die Zufahrt zum IZB-Messegelände sowie zu den Freizeiteinrichtungen und zum Hotel im Allerpark bis Donnerstag, 18.30 Uhr, nur über die aus östlicher Fahrtrichtung erste Einfahrt zum Allerpark an der Oebisfelder Straße (Zufahrt zum Parkplatz P3) möglich. Die Zufahrt über die Badeland-Kreuzung ist in diesem Zeitraum gesperrt.

Parkplätze: Für Messebesucher stehen Parkplätze rund um die Volkswagen-Arena, Parkzone Grün, gegen Gebühr zur Verfügung. Kostenfreie Parkmöglichkeiten gibt es auf den Park & Ride Parkplätzen am Nord- und Waldfriedhof.

Shuttleverkehr: Kostenfrei nutzbare Shuttlebusse verbinden den Hauptbahnhof, die Park & Ride Parkplätze Nord- und Waldfriedhof sowie das VW-Werk mit dem Messegelände.

Von Michael Lieb

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