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Stadt Wolfsburg Hubertus Heil bleibt SPD-Bezirkschef, Falko Mohrs „nur“ Stellvertreter
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Hubertus Heil bleibt SPD-Bezirkschef, Falko Mohrs „nur“ Stellvertreter
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20:01 24.04.2019
Falko Mohrs: Der Bundestagsabgeordnete spricht von einer „guten Lösung“ für den SPD-Bezirk Braunschweig. Quelle: Archiv
Wolfsburg

Der Wolfsburger Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs (SPD) soll nun einer von vier stellvertretenden Vorsitzenden des SPD-Bezirks Braunschweig werden. Eigentlich war Mohrs der Chefposten zugedacht, nachdem Amtsinhaber Hubertus Heil angekündigt hatte, wegen seiner Tätigkeit als Bundesarbeitsminister nicht mehr zu kandidieren. Doch dann gab es SPD-intern Unstimmigkeiten. Und jetzt will Heil eben doch an der Bezirksspitze bleiben.

Zuletzt drohte eine Kampfabstimmung um das Amt des Bezirkschefs, da neben Mohrs der Chef des Unterbezirks Braunschweig, Christos Pantazis, ebenfalls seine Kandidatur angekündigt hatte. Nun sollen die beiden zusammen mit Christiana Steinbrügge und Laura Letter „eine schlagkräftige Spitze bilden“, wie Heil in einem Mitgliederbrief schreibt.

Ankündigung von Heil sorgte für Wirbel

Seine Ankündigung, nicht mehr für den Vorsitz des SPD-Bezirks Braunschweig zu kandidieren, habe viele überrascht und zu erheblichen Diskussionen und Auseinandersetzungen geführt, räumt Heil ein.

„Auch das Verfahren stieß dabei auf Kritik. Das bedauere ich sehr. Aus vielen Teilen der Partei bin ich gebeten worden, meine Ankündigung zu revidieren und einen Weg zu finden, der den Erfolg und den Zusammenhalt unseres Bezirks sichert. Ich habe mich daher in einem intensiven gemeinsamen Gespräch mit Christos Pantazis und Falko Mohrs darauf verständigt, erneut als Bezirksvorsitzender zur Verfügung zu stehen“, so Heil.

Mohrs: „Gute Lösung“ auch für Wolfsburg

Falko Mohrs (SPD) spricht in diesem Zusammenhang von einer „guten Lösung“, vor allem auch für Wolfsburg, da mit ihm und Immacolata Glosemeyer als Beisitzerin künftig zwei Vertreter aus der VW-Stadt im Bezirk vertreten seien. „Das macht deutlich, dass wir als Region gemeinsame Arbeit machen wollen.“

Über die Personalien müssen beim Parteitag am Samstag in Wolfenbüttel noch die 161 Delegierten aus den acht SPD-Unterbezirken – darunter Wolfsburg – abstimmen. Mohrs hofft dabei auf ein „vernünftiges Ergebnis“.

Von Michael Lieb

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