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Stadt Wolfsburg Wie ein Wolfsburger und sein Käfer nach Las Vegas kamen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wie ein Wolfsburger und sein Käfer nach Las Vegas kamen
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13:15 12.11.2019
Jo Klug und sein umgebauter VW-Käfer Quelle: Olaf Tamm
Wolfsburg/Las Vegas

VW Käfer gibt es viele, aber der von Johannes Klug aus Wolfsburg ist ein echtes Unikat. Jahrelang hat er daran herumgebastelt und den Oldtimer optisch auf Rennwagen getrimmt. Nun durfte der 27-Jährige Wolfsburger zum „Hot Wheels Contest“ nach Las Vegas reisen – und sein Auto gleich mit.

„Hot Wheels“, das sind eigentlich die kleinen Spielzeugautos, die in vielen Kinderzimmern zum Einsatz kommen. Doch der Hersteller Mattel versteht es auch, große Fans von großen Autos zu begeistern.

Autofans konnten sich mit ihren Modellen bewerben

In diesem Jahr hatte das Unternehmen Autofans aufgerufen, sich mit ihren außergewöhnlichen Fahrzeugen zu bewerben. Das Gewinnerauto wird später im Maßstab 1:64 als Original „Hot Wheels“-Miniatur nachgebaut.

Johannes Klug nutzte die Gelegenheit, schickte ein Bild seines Käfers ein und wurde direkt ausgewählt: Für ihn und einen weiteren Finalisten aus Deutschland ging es zunächst zur Hamburg-Berlin-Klassik-Rallye im August. Auf der mehrtägigen Fahrt galt es, hinterm Steuer noch einige Challenges zu bestehen. Klug setzte sich dabei gegen seinen Mitstreiter durch – und durfte als einziger Deutscher nach Vegas reisen, um sein Auto bei einer großen Show zu präsentieren und das Finale der „Hot Wheels Legends Tour“ mitzuverfolgen.

Unter den 20 getunten Autos der internationalen Konkurrenz konnte sich der Wolfsburger Käfer dann leider nicht durchsetzen, gewonnen hat stattdessen ein Wagen namens „Metropolitan“ aus den USA. Doch für Jo Klug ist das kein Grund für Tränen: „Ich bin mit meinem Auto in Las Vegas“, lacht er ausgelassen. „Da kann ich mich nicht beschweren!“

Dass sein Käfer mal in die USA verschifft werden würde, davon hat wohl nicht einmal Klug selbst je geträumt. „Der Wagen war schon immer in der Familie“, berichtet er über den 1967er-Käfer. Der Motor ist sogar noch das Original. Die Karosserie aber haben Klug und sein Vater zum „Hazard Streaker“ oder auch „Baja Bug“ umgebaut. Das abenteuerliche Ergebnis ist inzwischen tatsächlich für den Straßenverkehr zugelassen und täglich im Einsatz, Klug fährt damit ganz selbstverständlich zum Sport oder zum Einkaufen. „Es ist ein Alltagsauto, ein ungewöhnliches Alltagsauto“, sagt er.

Erst auf einer Rallye von Hamburg nach Berlin, dann sogar mit Schiff und Flugzeug nach Las Vegas. Der Wolfsburger Jo Klug erlebt so einiges mit seinem umgebauten VW-Käfer von 1967.

Jo Klug ist inzwischen wieder zu Hause angekommen. Für sein „ungewöhliches Alltagsauto“ ist das Abenteuer aber noch nicht ganz vorbei: Im Moment schaukelt es über die Wellen des Nordatlantischen Ozeans zurück in Richtung Wolfsburg.

Von Frederike Müller

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