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Stadt Wolfsburg Hospizverein baut zweites stationäres Hospiz in Heiligendorf
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Hospizverein baut zweites stationäres Hospiz in Heiligendorf
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17:58 24.05.2019
Entwurf: So könnte das zweite Hospizhaus in Heiligendorf aussehen.Wolfsburg Consult GmbH
Wolfsburg

Es geht an: Der Wolfsburger Hospizverein baut sein zweites stationäres Hospiz in Heiligendorf. Das wurde jetzt in der Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit beschlossen. Für das seit längerem geplante Projekt sind rund sechs Millionen Euro veranschlagt, die Hälfte davon soll aus Eigenmitteln und Spenden eingeworben werden.

Vorsitzender Günther Wagner sagt: „Die hohe Anzahl von Mitgliedern in der Versammlung und die intensive Diskussion zum Thema zeigt, dass der Hospizverein in Wolfsburg ein lebendiger Verein mit engagierten Mitgliedern ist. Darüber freue ich mich sehr.“

Visualisierung: So könnten die Räume des neuen Hospizhauses aussehen. Quelle: Wolfsburg Consult GmbH

In einigen internen Informationsveranstaltungen und in den Sitzungen des Ortsrates Hattorf/Heiligendorf wurde das Projekt bereits vorgestellt. Baubeginn ist derzeit nach Erschließung des Neubaugebietes „Krummer Morgen“ für das Jahr 2021 geplant.

Zu wenig Platz

Seit einigen Jahren ist die Nachfrage nach dem stationären Hospiz an der Eichendorffstraße kontinuierlich gewachsen. Die 13 Einzelzimmer im Hospiz reichen nicht aus. Geschäftsführer Lucas Weiß sagt: „Im vergangenen Jahr mussten wir fast 150 Menschen ablehnen und konnten sie in der letzten Lebensphase nicht stationär begleiten. Das kann so nicht weitergehen.“

Ein Schwerpunkt des Hospizvereins soll die ambulante Hospizarbeit bleiben, mit ehrenamtlicher Sterbebegleitung bei den Menschen Zuhause. Hinzu kommt das Palliativ-Netzwerk-Wolfsburg, welches die palliativmedizinische und palliativpflegerische Versorgung in der Häuslichkeit leistet.

„Die integrative Hospizarbeit ist wichtig“

Brigitte Werner, Sozialdienstleitung und stellvertretende Geschäftsführerin, dazu: „Die integrative Hospizarbeit ist wichtig. Auch wenn wir viele Menschen ambulant betreuen, so entsteht doch in den letzten Lebenswochen oft der Wunsch nach einer gesicherten guten palliativen Betreuung rund um die Uhr. Das kann in der ambulanten Palliativversorgung nicht geleistet werden. Dafür benötigen wir weitere stationäre Hospizbetten.“

Der Vorstand und die Geschäftsführung des Hospizvereins rechnen mit einem Gesamtvolumen in Höhe von sechs Millionen Euro für das zweite stationäre Hospizhaus. Es wird angestrebt, dass rund die Hälfte aus Eigenmitteln und Spenden eingeworben wird.

Ohne Spenden geht es nicht

„Die Hospizarbeit in Wolfsburg kann ohne Spenden nicht existieren. Wir bedanken uns bei den vielen Menschen, die in den vergangenen Jahren die Hospizarbeit finanziell und durch ehrenamtliche Arbeit weiterentwickelt haben. Jetzt benötigen wir jede Hilfe, damit das zweite stationäre Hospiz in Heiligendorf entstehen kann“, so Weiß.

So können Sie helfen: Spendenkonto Hospizarbeit Region Wolfsburg e.V., Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, IBAN DE62 2695 1311 0027 7368 00, BIC NOLADE21GFW.

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