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Stadt Wolfsburg Herbert Diess bei Betriebsversammlung von VW: Starkes Jahr, aber Alarmsignale
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Herbert Diess bei Betriebsversammlung von VW: Starkes Jahr, aber Alarmsignale
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18:54 11.12.2019
Betriebsversammlung: Für die Wolfsburger Belegschaft gab es viel Lob. Quelle: Betriebsrat
Wolfsburg

Bei der letzten Betriebsversammlung in diesem Jahr gab es noch einmal viel Lob für die Wolfsburger Belegschaft. „2019 war ein höchst ereignisreiches Jahr für den Volkswagen Konzern. Der Konjunkturmotor stotterte, etliche Modellanläufe waren sehr anspruchsvoll. Aber am Ende kann ich sagen: Der Konzern blickt auf ein starkes Geschäftsjahr zurück. Wir haben Marktanteile gewonnen, und bei der Umsatzrendite werden wir 2019 im selbst gesteckten Zielkorridor landen“, blickte Konzernchef Herbert Diess auf das Jahr zurück. Dieser Erfolg in einem anspruchsvollen Marktumfeld sei der Verdienst der gesamten Mannschaft.

Betriebsrat geht selbstbewusst in Tarifrunde

Ins gleiche Horn stieß der Volkswagen Gesamtbetriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh: „Während viele Unternehmen der Automobilbranche in Schwierigkeiten stecken, ist Volkswagen bisher gut durch die Krise gekommen und gewinnt Marktanteile. Das ist nicht zuletzt das Ergebnis der Arbeit aller Kolleginnen und Kollegen.“ Entsprechend selbstbewusst werde man deswegen auch bei den kommenden Tarifverhandlungen auftreten.

Neben Geld steht vor allem Freizeit im Vordergrund

Bei diesen werde aber neben Lohnerhöhungen vor allem ein weiteres Thema im Vordergrund stehen: Die Work-Life-Balance. Die durch den letzten Tarifvertrag geschaffene Möglichkeit, die tarifliche Zusatzvergütung in zusätzliche freie Tage umzuwandeln, werde exzellent angenommen. So hätten für 2020 rund 33 600 Beschäftigte die Umwandlung beantragt – das ist fast ein Drittel der gesamten Belegschaft und nochmals mehr als 2019. „Die Kolleginnen und Kollegen wollen mitbestimmen bei der Frage nach Geld oder freier Zeit. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir diese Diskussion nächstes Jahr mit dem Unternehmen führen werden“, kündigte Osterloh an.

Herbert Diess sieht „Alarmsignale

Bei allem Lob trat Herbert Diess aber auch auf die Euphoriebremse und benannte die Herausforderungen der Zukunft. „Konjunkturell verdichten sich die Alarmsignale aus China und den USA. Wir müssen die wichtigsten Komponenten des Autos - Batterien und Software - selbst herstellen können. Wir müssen hier nachhaltig Kompetenz aufbauen“, so der Vorstandsvorsitzende. Unter anderem ist für 2020 der Baubeginn einer Batteriezellfabrik mit dem schwedischen Partner Northvolt in Salzgitter geplant. Zudem will VW eine IT-„Marke“ mit mittelfristig 10 000 Beschäftigten aufbauen.

Vertrauen in Golf und ID.3

Speziell auf Wolfsburg bezogen, gelte es nun, den Golf-Anlauf sauber zu meistern. Diess: „Das heißt: Volle Konzentration und Ärmel hochkrempeln, damit wir in Wolfsburg einen starken Beitrag zur Zukunft von Marke und Konzern leisten!“ Was das betrifft zeigte er sich jedoch optimistisch. „Hier in Wolfsburg bauen wir den digitalsten, saubersten, sichersten Golf aller Zeiten. Er wird, zusammen mit unserem vollelektrischen ID.3 aus Zwickau, den Wettbewerb gründlich aufrollen.“

Konzernchef verspricht gute Auslastung für Wolfsburg

Auch deswegen setze Volkswagen weiter voll auf die deutschen Werke – das würden die in der jüngsten Planungsrunde beschlossenen Investitionen zeigen. So sind allein für die niedersächsischen Standorte 16 Milliarden Euro vorgesehen, davon zwischen 2 und 3 Milliarden allein für Wolfsburg. Im Stammwerk soll sich dementsprechend auch das Arbeitsvolumen steigern – insbesondere wenn 2021 die Golf Variant Produktion nach Wolfsburg verlagert wird. „Wir werden für gute Auslastung von Wolfsburg sorgen“, versprach Diess.

Von Steffen Schmidt

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