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Stadt Wolfsburg Herausforderung E-Scooter: Polizei informiert über Verkehrssicherheit
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Herausforderung E-Scooter: Polizei informiert über Verkehrssicherheit
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09:00 16.06.2019
Wolfsburg Polizei Beratung Innenstadt Verkehrssicherheit Quelle: Stefanie Brakel
Wolfsburg

Die Sicherheit im Straßenverkehr im Fokus: Bereits zum achten Mal sensibilisierten die Polizei und ihre Kooperationspartner Jung und Alt für Gefahren in Alltagssituationen. In der Wolfsburger Fußgängerzone suchte die Polizeiinspektion Wolfsburg/Helmstedt das Gespräch mit den Bürgern.

Tier-Schau: Die Jägerschaft zeigte ausgestopfte Tiere, die Verkehrsteilnehmern auf der Straße begegnen können. Quelle: Stefanie Brakel

Zwischen Harz, Heide und Küste bewegen sich die Niedersachsen: zu Fuß, mit dem Auto, Motorrad, Mofa oder Fahrrad, das auch ein E-Bike oder Pedelec sein kann, also elektrisch angetrieben ist. Sie alle sind Teilnehmer am und im Straßenverkehr und müssen sich an Regeln halten, sonst funktioniert das tägliche Zusammenspiel nicht.

Nicht nur Staus sind die Folge, sondern auch Unfälle, und die gilt es zu vermeiden. Die Unfallzahlen im deutschen Straßenverkehr sind nach wie vor zu hoch. Die Anzahl von Wildunfällen in der Region bewegt sich zwar im bundesdurchschnittlichen Rahmen, sollte aber geringgehalten werden, meint Wolfsburgs Sachbearbeiter Verkehr Andreas Wagner.

Gefährlicher Wildwechsel auf der L 290

Die Wolfsburger Jägerschaft präsentierte an ihrem Stand ausgestopfte Tierarten, die in heimischen Wäldern leben und besonders in der Dämmerung die Straßen überqueren. „Wir beobachten im Wolfsburger Raum besonders die Wildstrecken der Kreisstraßen 46 und 31, nach Brackstedt und Velstove, sowie die L290 Richtung Hehlingen/Almke“, so Wagner.

„Trotz Reflektoren und übelriechenden Duftstoffen, die die Tiere fernhalten sollen, kommt es hier immer wieder zu Wildunfällen.“ Sein Tipp an die Autofahrer: An die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten, immer bremsbereit sein und bei einem Unfall mit Wildtieren unbedingt die Polizei benachrichtigen.

Appell zum Tragen von Fahrradhelmen

Die Landesverkehrswacht und zwei Fahrrad-Cops ermahnten noch einmal Eltern, beim Radfahren einen Helm zu tragen, denn sie seien schließlich Vorbilder für ihre Kinder. Der siebenjährige Sebastian Piechno nutzte die Chance, sein Kinderfahrrad auf Straßenverkehrstauglichkeit prüfen zu lassen. Aber noch muss und darf er auf dem Bürgersteig radeln.

Das machen leider auch viele Erwachsene, oder sie sind abgelenkt durch ihre Handys oder schieben mehrere Kinderwagen nebeneinander auf den Gehwegen, ohne Platz zu machen. Über solche Menschen regt sich Ingrid Fuhrmann auf. „Da sage ich dann schon mal was!“, meint sie, „aber nur wenige sind einsichtig.“ „Vielleicht macht es auch der Ton. Freundlichkeit hilft oft weiter“, rät Verkehrssicherheitsberaterin Silke Hitschfeld. „Aber oftmals merken leider auch wir, dass nur noch restriktive Maßnahmen, wie Bußgelder, ein Umdenken bewirken.“

E-Scooter fordern Aufmerksamkeit

Im Rahmen der E-Mobilität werden in Kürze auch vermehrt E-Scooter im Straßenverkehr auftauchen, denn seit Samstag gilt die neue Verordnung, die Elektroroller und ähnliche Fahrzeuge im Straßenverkehr zulässt. Sie fahren bis zu 20 km/h schnell und sind sehr leise, daher ist besondere Aufmerksamkeit seitens der Fahrer und aller anderen Verkehrsteilnehmer erforderlich.

Von Stefanie Brakel

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