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Stadt Wolfsburg Heiß, dunkel, stickig: Feuerwehr übt im Container
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Heiß, dunkel, stickig: Feuerwehr übt im Container
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14:30 25.05.2019
Anstrengend: Unter Atemschutz üben die Feuerwehrleute im Container. Quelle: Boris Baschin
Hattorf

Einmal im Jahr schickt die Wolfsburger Feuerwehr ihre Atemschutzgeräteträger in den Container. Diesmal stand der Brandübungscontainer im Heinenkamp – 36 Feuerwehrleute mussten verschiedene Brandszenarien durchspielen. Und waren hinterher sichtlich geschlaucht.

„Heißausbildung“ unter realistischen Bedingungen

In Feuerwehrkreisen heißt der Gang in den Container „Heißausbildung“. Das ist nicht übertrieben: Im Container ist es heiß, dunkel und stickig – „wie im richtigen Einsatz“, betont Stadtausbildungsleiter Bennett Kahrens. Und wie bei einem richtigen Einsatz wissen die Feuerwehrleute nicht, was auf sie zukommt: Regalbrand, brennender Fernseher, Gasflaschen fangen Feuer – im Container können viele Situationen per Computer simuliert werden. Übrigens auch Verpuffungen oder plötzliche Feuer direkt neben den Einsatzkräften.

Das ist körperlich richtig anstrengend: 36 Wolfsburger Feuerwehrleute gingen am Wochenende in den Brandübungscontainer, um unter realistischen Bedingungen das Löschen von Wohnungs- und Kellerbränden zu proben.

„Ziel ist es, möglichst realitätsnah zu üben“, sagt Lehrgangsleiter Tim Schroeder. „Für viele ist es quasi der erste Feuereinsatz unter Atemschutz.“

Zehn bis 15 Minuten im Container

Die 36 Teilnehmer gehen immer zu zweit in den Container – ein Trainer ist direkt hinter ihnen und gibt direkt Tipps, ein zweiter Ausbilder schaut hinter einem Fenster zu. Nach der Übung wird die Einsatzkleidung per Drucklüfter gereinigt, anschließend gibt es Feedback von den beiden Ausbildern. Rund zehn bis 15 Minuten sind die Feuerwehrleute im Container – und das zwei- bis dreimal.

Warm und bedrückend

Luka Jahn (19) und Justin Schäpe (20) von der Freiwilligen Feuerwehr Reislingen waren zum ersten Mal als Team im Container: „Das ist total anstrengend“, berichtet Jahn. „Total warm und bedrückend“, ergänzt Schäpe. Das ist gewollt: „Nur so können Feuerwehrleute wichtige Erfahrungen sammeln“, sagt Bennett Kahrens. Das helfe im Ernstfall. Infos: www.feuerwehr-wolfsburg.de.

Von Carsten Bischof

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