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Stadt Wolfsburg Wie kann der Wasserpark gerettet werden?
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wie kann der Wasserpark gerettet werden?
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22:43 27.02.2020
Der Wasserpark in Hehlingen: Politiker und Bürger wollen die beliebte Anlage nicht verlieren. Quelle: Roland Hermstein
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Hehlingen

Recyclinganlage oder eingeschränkte Öffnungszeiten? Wie der Wasserpark in Hehlingen vor einer drohenden Schließung bewahrt werden kann, diskutierten am Mittwochabend Politiker und auch Bürger in einer Sondersitzungen des Ortsrates in der Mehrzweckhalle.

Ira von Steimker begrüßte Mitglieder des Sportausschusses als Gäste

Es galt, Meinungen der Hehlinger einzuholen und Vorschläge sowohl für die Reduzierung von Kosten als auch für die Einsparung von Wasserressourcen zu erarbeiten. Ortsbürgermeisterin Ira von Steimker (CDU) hatte als Gäste unter anderem den Sportausschussvorsitzenden Werner Reimer (CDU) und Sportausschussmitglied Jens Uwe Kirsch (PUG) begrüßen können.

In einer lebhaften Diskussion zog der Ortsrat zunächst Bilanz des vergangenen trockenen Sommers, der eine vorzeitige Schließung des Wasserparks notwendig machte. Grund: Ein Tiefbrunnen auf dem Gelände der Kita, der wesentlich zur Wasserversorgung des Parks beiträgt, war nahezu versiegt. Die örtlichen Politiker suchen nun nach Wegen, wie man Wasser einsparen kann.

Wasserpark: Ressourcen müssen geschont werden

Zur Schonung der Ressourcen einigte man sich darauf, den Wasserpark in dieser Saison und versuchshalber für die kommenden zwei Jahre nur noch am Wochenende von Freitag bis Sonntag geöffnet zu halten.

Hintergrund dieser Maßnahme: Aus hygienischen Gründen musste in der Vergangenheit das Wasser täglich gewechselt werden, völlig unabhängig davon, wie viele Besucher der Wasserpark hatte. Mit Mehrheit sprach sich der Ortsrat allerdings dafür aus, den Wasserpark in den Schulferien täglich geöffnet zu halten. Dirk Gildemann (SPD) indes wollte die Ferienöffnung von der jeweiligen Brunnenkapazität abhängig machen.

Anlage in Hehlingen für die Zukunft rüsten

Einig war sich der Ortsrat darin, den Wasserpark für die Zukunft zu rüsten und Wasser zu recyclen. „Wir brauchen unbedingt eine dauerhafte Lösung“, betonte CDU-Sprecher René de Vries. Als Möglichkeit biete sich dabei eine Aufbereitungsanlage an. Derartige Einrichtungen werden für rund 300 000 Euro gehandelt. In einem Antrag wurde die Verwaltung beauftragt, Möglichkeiten und Finanzierung zu prüfen und zu erkunden, ob sie biologisch oder chemisch betrieben werden könne.

Neue Öffnungszeiten für die Ferien?

Sportausschussvorsitzender Werner Reimer begrüßte die vorgeschlagene Öffnungszeiten-Regelung, schloss allerdings aus, dass die Wasseraufbereitung im aktuellen Doppelhaushalt noch verankert werden könne. Man müsse sich also vermutlich noch mit der jetzigen Zwischenlösung abfinden, sagte Reimer. Jens Uwe Kirsch, unterstützte ebenfalls die vorgeschlagene Wochenend- und Ferienlösung für den Wasserpark. Er werde im Sportausschuss entsprechend argumentieren.

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