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Stadt Wolfsburg Halloween: Wolfsburger Polizei will Straftaten konsequent verfolgen
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16:24 29.10.2019
Gruselspaß pur: An Halloween ist verkleiden und erschrecken angesagt. Quelle: Archiv
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Wolfsburg

Die Kürbisse sind geschnitzt, die Kostüme geschneidert, die Grusel-Deko gestaltet: Am Donnerstag, 31. Oktober, ist Halloween. Auch in diesem Jahr werden wieder zahlreiche Kinder und Jugendliche um die Häuser ziehen, Süßigkeiten („Süßes oder Saures“) sammeln und Streiche spielen. Die Wolfsburger Polizei hat ein wachsames Auge auf das Treiben – und der TÜV gibt Verkleidungs-Tipps.

Zuletzt gab es keine Probleme

„Tatsächlich hatten wir in den vergangenen Jahren keine großen Probleme an Halloween“, sagt Polizei-Pressesprecher Sven-Marco Claus. Doch das war nicht immer so: In Wolfsburg gab es bereits Jahre, in denen Jugendliche in derber Weise über die Stränge schlugen: Eier flogen gegen Hauswände oder Autos, Türschlösser wurden zugeklebt.

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Ein Streich muss Streich bleiben

„Bei harmlosen Streichen drücken wir natürlich ein Auge zu, doch ein Streich muss immer ein Streich bleiben“, so Claus. Sobald es in den Bereich eines Straftatbestands gehe, sei der Spaß definitiv Ende. Und das sei eben auch ein Ei, das gegen eine Hauswand geschmissen wird – das ist Sachbeschädigung.

Grundsätzlich, so Claus, wird die Polizei am Donnerstag ein wachsames Auge haben. „Wir hoffen aber, dass es friedlich bleibt und wir erst gar nicht eingreifen müssen.“

Verkehrsteilnehmern zur Vorsicht geraten

Michael Busse, Leiter der TÜV-Station in Wolfsburg, mahnt alle Verkehrsteilnehmer an Halloween zu Vorsicht: „Passend zum Gruselfaktor an Halloween begegnen einem vorwiegend dunkel gekleidete Kinder, die zudem aufgeregt sind und unüberlegt durch die Straßen laufen. „Das kann sehr gefährlich werden.“

Laut einer Studie aus den USA würden an Halloween im Schnitt viermal mehr Menschen bei Verkehrsunfällen zwischen Autos und Fußgängern getötet als an anderen Tagen. Deshalb sei es sehr wichtig, dass alle Verkehrsteilnehmer besonders vorsichtig sind.“

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Verkleidung mit Reflektoren versehen

An Halloween sollten Fahrzeugführer vorausschauend, bremsbereit und mit einem reduzierten Tempo unterwegs sein, so Busse. „Außerdem empfiehlt es sich, Reflektoren an den Verkleidungen anzubringen und eine Taschenlampe bei sich zu tragen. Masken, die das Sichtfeld einschränken, sollten vermieden werden.“

Der TÜV empfiehlt Eltern, ihre Kinder noch einmal explizit auf das richtige und sichere Verhalten im Straßenverkehr aufmerksam zu machen. „Zudem sollten die Kleinen von mindestens einem Erwachsenen begleitet werden“, so der Stationsleiter. Wenn alle Verkehrsteilnehmer aufeinander achten, stehe einem erfolgreichen Süßigkeitensammeln nichts im Wege.

Darum wird Halloween gefeiert

Halloween feiern wird auch in Deutschland immer beliebter. Doch woher kommt der Brauch überhaupt? Halloween wird am 31. Oktober gefeiert. An diesem Tag wird den Heiligen gedacht, denen kein spezieller Namenstag im römisch-katholischen Kalenderjahr zugewiesen wurde. Der Abend vor Allerheiligen heißt auf Englisch „All Hallows Eve“. Daher stammt der uns bekannte Begriff „Halloween“. Schon vor einigen Hundert Jahren wurde das Fest in Irland gefeiert. Es wurde angenommen, dass an diesem Tag die Seelen der Toten zurück zur Erde kommen. Dass mit gruseligen Masken gefeiert wird, geht darauf zurück, dass sich das irische Volk ursprünglich vor den Toten fürchtete. Mit den Verkleidungen versuchten die Menschen, die bösen Geister zu vertreiben.

Von Michael Lieb

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