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Stadt Wolfsburg Hallenbad Sandkamp soll ganzjährig geöffnet bleiben
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Hallenbad Sandkamp soll ganzjährig geöffnet bleiben
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18:00 26.02.2020
Schwimmenlernen im Hallenbad Sandkamp: Günter Schütte sieht schon Potenzial bei Vorschulkindern. Quelle: privat
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Sandkamp

Die Sommeröffnung des Hallenbads Sandkamp scheint gerettet: Nun hat sich auch die SPD gegen eine Schließung in der Sommersaison ausgesprochen. Wenn alle Parteien bei ihren Ankündigungen bleiben, steht die Mehrheit im Rat der Stadt fest und das Bad darf auch in der warmen Jahreszeit seine Türen für Vereine und Schwimmschulen öffnen.

Zu lange Wartelisten bei den Schwimmkursen

Francescantonio Garippo, Ortsbürgermeister von Kästorf/Sandkamp, sagt: „Die Kita von Sandkamp ist direkt neben dem Hallenbad, das macht sie besonders attraktiv. Und wenn es stimmt, dass Kinder in Wolfsburg drei bis vier Jahre auf einen Schwimmkurs warten, ist für mich undenkbar, das Hallenbad in Sandkamp, wo diese Schwimmkurse stattfinden, für mehrere Monate zu schließen.“

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Für das Hallenbad hatten sich auch viele Bürger starkgemacht. Neben einer Online-Petition gab es auch eine Unterschriftensammlung. Am Mittwoch überreichte Initiatorin Wiebke Grönig die fertige Liste an Garippo. Ihr Ziel: Die Kita-Kinder sollen weiterhin auch im Sommer das Hallenbad nutzen können.

Für die Kita-Kinder: Wiebke Grönig überreichte am Mittwoch eine Unterschriftensammlung an Bürgermeister Garippo. Quelle: Boris Baschin

„Jedes Kind muss nach Klasse vier schwimmen können“

Ingolf Viereck, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion sieht ebenfalls mit Sorge auf die aktuelle Schwimmlernsituation und fordert: „Klares Ziel muss es sein, dass die Warteliste von Schwimmschülern abgebaut wird. Jedes Kind in Wolfsburg muss nach Klasse vier schwimmen können.“

Für dieses Ziel sollen sich die Geschäftsbereiche Schule und Sport mit dem Stadtsportbund, den Schwimmvereinen, der DLRG und Vertretern der Grundschulen zusammensetzen. „Um Kindern einen schnellen Start in Schwimmkurse zu ermöglichen, wäre eine einheitliche Erfassung von interessierten Kindern oder zumindest ein Abgleich von Wartelisten sinnvoll“, erklärt Viereck. „Der GB Schule sollte in enger Abstimmung mit den Grundschulen Modelle zum Schwimmen lernen entwickeln und dabei insbesondere die Sportvereine als Träger von Ganztagsbetreuung einbeziehen.“

Eltern aufklären, Kita-Kinder unterrichten

In ihren Plänen nimmt die SPD Bezug auf die Skizze eines „Masterplans“, die der Schwimmlehrer Günter Schütte entwickelt hat. Darin heißt es unter anderem auch, dass Eltern über die Wichtigkeit des Schwimmenlernens sowie über die Möglichkeiten in Wolfsburg informiert werden sollen. Außerdem sollen Kinder schon in den Kitas an Hallenbäder und Wasser gewöhnt werden. Schütte selbst beaufsichtigt derzeit regelmäßig Vorschulkinder der Michael-Kita. „Mit einem Drittel von ihnen könnte man schon gut Schwimmunterricht durchführen, teilweise ist das Seepferdchen-Abzeichen bereits vorhanden“, berichtet er. „Solche Angebote gibt es derzeit aber kaum.“

Zusätzlich Forderungen für die Freibäder

Auch die erwachsenen Schwimmer sollen von den Sparmaßnahmen verschont bleiben, findet die Wolfsburger SPD. Geht es nach den Sozialdemokraten, soll auch das Frühschwimmen werktags ab 6 Uhr im VW-Bad sowie im Freibad Fallersleben beibehalten werden. „Alternativ ermittelt die Verwaltung auf Anfrage der SPD gerade die Einsparmöglichkeiten, wenn ein Bad eine Woche später geöffnet und das andere Bad eine Woche früher geschlossen wird“, berichtet Viereck aus dem Sportausschuss.

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Von Frederike Müller

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