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Stadt Wolfsburg Großartiger Auftritt von „Salut Salon“ im Scharoun Theater
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Großartiger Auftritt von „Salut Salon“ im Scharoun Theater
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13:46 30.09.2019
Begeisterten wieder einmal Wolfsburg: „Salut Salon“ im Scharoun Theater, diesmal ging es um Liebe. Quelle: Gero Gerewitz
Klieversberg

Sie sind in Wolfsburg keine Unbekannten, die vier Damen des Ham­burger Kla­vier­quartetts „Salut Salon“. Wiederum fühlten sich Besucherscharen von ihrem Auf­tritt im Wolfs­­bur­ger Scharoun The­ater angezogen – und kamen erneut auf ihre Kosten. Diesmal stand das unerschöpf­liche Thema „Liebe“ im Mittelpunkt.

Einzigartige Musik-Mischung

Die Mischung aus perfektem Instru­men­talspiel, hervorragendem Gesang und in­tel­li­genten Comedy Einlagen, die das Pub­likum immer wieder zu Interaktionen mitreißen, ist ein­zigartig und lässt sich nur schwer in Worte fas­sen. Das seriöse Spiel der Musik quer durch die Jahr­hunderte und komö­dian­tische, ironische Ein­lagen erreichen eine Verbin­dung von nicht nachahmbarem Niveau.

Komplett auswendig gespielt

Angelika Bachmann, Meta Hüper (beide Geige) Anna-Lena Perenthaler (Cello) und Olga Shkrygunova (Klavier) sind mitreißend aufeinander eingespielt. Perfekte Spiel­tech­nik und ansteckende Musikalität lassen die für ihre Formation stilsicher geschriebenen Arrangements zu einem grandiosen Hörer­leb­nis werden. Fast überflüssig zu erwähnen, aber doch bemerkenswert: Das zweistündige Programm mit Musik von Vivaldi, Mozart, Beethoven über Prokofjew bis zum Medley „What’s Love“ oder den Zugaben spielen sie komplett auswendig.

Geige wird zum Gewehr

Hoch virtuoses Spiel im Einsatz histo­ri­scher und moderner Bogentechnik der Strei­­­che­rin­nen und geschickte Klang­präpa­ra­ti­o­nen der Klaviersaiten in „La Follia“ oder auch einfühlsam elegisches Spiel der „Ro­man­ze“ von Schu­mann schaffen eine anzie­hende Klang­viel­falt. Dem­ge­genüber steht der un­kon­ven­tionelle Einsatz der Instru­mente im Krimi-Medley „Liebesmord“. Da wird der Geigenbogen schon mal zum Ge­wehr­lauf oder der Stachel, auf dem das Cello nor­malerweise steht, zur entspre­chenden Waffe. Ein spannender und doch harmloser Klamauk, der wieder in friedliche Gefilde führt.

Auf die mit einem Augenzwinkern gestell­ten Fragen gibt es keine verbindlichen Ant­wor­ten. Auf die Frage: „Wie tief kann man lieben, ohne aufzutauchen?“, bleibt am Ende ein Hauch über die offene Handfläche: „The answer my friend is blowing in the…“

Von Heinz-Werner Kemmling

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