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Stadt Wolfsburg Raketenstart vorm Planetarium: Kinder feiern 50 Jahre Mondmission
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Raketenstart vorm Planetarium: Kinder feiern 50 Jahre Mondmission
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20:42 16.07.2019
Drei, zwei, eins, LOS! – Minutengenau 50 Jahre nach dem Start der Mondmission Apollo 11 schickten junge Wolfsburger ihre eigenen Raketen in den Himmel. Quelle: Roland Hermstein
Stadtmitte

Am 16. Juli 1969 startete die Mondrakete Apollo 11 ihren berühmten Flug. Auf die Minute genau um 15.32 Uhr unserer Zeit 50 Jahre später ließen Kinder überall auf der Welt selbstgebastelte Raketen in den Himmel steigen – auch am Planetarium Wolfsburg.

Drei Jungs bastelten eine ganz besonders starke Rakete

Die meisten der Raketen bestanden aus Papier oder Schaumgummi, doch drei junge Wolfsburger hatten sich etwas besonderes einfallen lassen: Die Brüder Dominik und Julian Wäke hatten gemeinsam mit Schulfreund Louis Bucksch und ihrem Großvater ein eigenes Katapult gebaut. In einem röhrenartigen Holzrahmen waren vier Gummibänder aufs Äußerste gespannt.

Global Rocket Launch vorm Planetarium: Louis Bucksch und Dominik und Julian Wäke (v.l.) haben zu Hause eine Rakete mit besonders viel Auftrieb gebaut. Quelle: Frederike Müller

Mit einer ausgetüftelten Auslösemechanik setzten die Nachwuchserfinder diese Spannung frei – und die kleine „Apollo 11“ schoss in den Himmel – fast so hoch wie die Kuppel des Planetariums. „Es hat echt Spaß gemacht“, berichtet Dominik Wäke (10) über die Bastelaktion. Und was passiert jetzt mit der selbstgebauten Raketenbasis? „Die heben wir auf – für das nächste Jubiläum, 100 Jahre Mondlandung!“

Zur 50-Jahr-Feier waren allerdings nicht nur Kinder gekommen: Die Wolfsburgerin Michaela Gebensleben feierte ihren eigenen 50. Geburtstag im Planetarium. „Dass ich am Starttag der Mondmission geboren bin, hat mich schon begleitet“, erzählt sie. „Da dachte ich, es ist ein schöner Anlass, um Familie und Freunde hierher einzuladen – und es haben sich alle gefreut.“ Fast wie ein Geburtstagsgeschenk wirkte da auch das echte Stück Mondgestein, das eine wissenschaftliche Mitarbeiterin enthüllte. Vor etwa 150 00 Jahren krachte ein Meteorit in den Mond und sprengte einige Stücke aus der Mondkruste ins All. Eines dieser Bruchstücke wurde 1997 in der Sahara entdeckt und liegt nun für einige Wochen als Leihgabe in Wolfsburg aus.

„Es hat mich begleitet“: Michaela Gebensleben (l.) ist am Starttag der Mondmission geboren – und feierte ihren 50. Geburtstag deshalb im Planetarium Quelle: Roland Hermstein

1969 benötigten die drei Astronauten Neil Armstrong, Edwin „Buzz“ Aldrin und Michael Collins vier Tage, um den Mond zu erreichen. Das Planetarium hält sich auch hier akkurat an den Zeitplan: Am Samstag, 20. Juli, feiert es die Mondlandung. Beim kostenlosen Familienfest gibt es von 14.30 bis 19 Uhr ein Astronautentraining für Kinder, Shows zur Mondlandung, Spielmobil, Hüpfburg, Kinderschminken und viele weitere Aktionen.

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Von Frederike Müller

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