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Stadt Wolfsburg Géza Gál Jazz-Group begeisterte im Scharoun-Theater
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Géza Gál Jazz-Group begeisterte im Scharoun-Theater
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17:31 27.01.2019
Géza Gál (am Piano) und Sänger Axel Uhde gelang es, das Publikum schon beim zweiten Song zum Mitsummen und Mitgrooven zu animieren.
Géza Gál (am Piano) und Sänger Axel Uhde gelang es, das Publikum schon beim zweiten Song zum Mitsummen und Mitgrooven zu animieren. Quelle: Sebastian Bisch
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Wolfsburg

Seit elf Jahren veranstaltet Frenzel als Initiatorin den Neujahrsempfang, und das voll besetzte Haus bezeugt ihren guten Geschmack bei der Auswahl der Künstler: In diesem Jahr war die Wahl auf die Géza Gál Jazz-Group gefallen.

Der ungarische Künstler Géza Gál ist überregional bekannt, auch durch sein Wirken an der Musikschule Wolfsburg. An diesem Abend überzeugte er am Klavier und mit der Trompete.

Beim Neujahrsempfang im Scharoun-Theater stellt die Géza Gál Jazz-Group ihr musikalisches Können unter Beweis. 180 Gäste des Theaterrings genossen am Samstagabend das schwungvolle Jazz-Repertoire.

Nach einem schwungvollen Auftakt mit „Sittin’ on the Dock of the Bay“ war der Funke schnell über gesprungen und Axel Uhde (Gesang) konnte das Publikum schon beim zweiten Song zum Mitsummen und Mitgrooven animieren.

Klassiker zum Mittanzen

Mit weiteren Klassikern wie „Sunny“, „The Girl from Ipanema“ oder auch „Just the two of Us“ hielten sie die Zuschauer bei Laune. „Man möchte am liebsten mittanzen!“, war dann auch die einhellige Meinung der Gäste in der Pause.

Diesen Faden aufnehmend, ging es auch im zweiten Teil schwungvoll weiter mit Songs wie „Night and Day“ oder „Route 66“: „Jetzt müssen Sie wieder im Sitzen mittanzen!“, scherzte Sänger Axel Uhde und holte alles aus seiner Stimme, von rauchig- tief bis jazzig-kraftvoll und auch mal ruhig für die Ballade.

Musik und Pointen auf den Punkt

Auffallend aber auch die Harmonie des Quintetts untereinander, obwohl sie in dieser Konstellation nur zwei, drei Mal im Jahr zusammenkommen. Herausragend vor allem die Soli: Helge Preuß an der Gitarre ganz hervorragend, ebenso wie der Könner am Schlagzeug: Michael Brüng. Witzige Pointen entspannen sich auch im Duett zwischen Bass (André Neygenfind) und Drummer Michael Brüng sowie in überraschenden Einlagen von Géza Gál mit umgehängtem Keyboard.

Ein launig-lockerer Abend

Alles in allem ein sehr launiger und lockerer Abend, der eindeutig zu den ersten Genuss-Momenten des Jahres gezählt werden kann, wie Dorothea Frenzel es in der Eingangsrede vorgeschlagen hatte: „Setzen Sie Bausteine für ein schönes Leben!“ Wie passend dann abschließend die wunderschöne Zugabe: „What a wonderful world!“.

Von der Redaktion / swi