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Stadt Wolfsburg Erwischt: Polizei fasst sechs Felgendiebe und zwei Hehler
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Erwischt: Polizei fasst sechs Felgendiebe und zwei Hehler
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18:51 21.11.2019
Kein schöner Anblick: Eine Bande von Felgendieben montierte dutzende hochwertige Reifensätze ab. Quelle: Polizei
Wolfsburg/Braunschweig

Diese Nachricht lässt viele GTI- und Tiguan-Besitzer aufatmen: Die Polizei hat am frühen Dienstagmorgen in Wolfsburg eine mutmaßliche Bande von Felgendieben gefasst. Zudem nahm sie zwei mutmaßliche Helfer der Felgendiebe fest.

Laut Polizei soll die Bande in der Nacht von Montag auf Dienstag an vier Fahrzeugen teure Felgen abmontiert haben. Dabei wurden sie festgenommen. Am frühen Dienstagmorgen habe man zehn Objekte (Gebäude) in Wolfsburg und Helmstedt durchsucht, schreibt die Polizeidirektion Braunschweig in einer Pressemitteilung. „Hierbei wurden diverse zuvor entwendete Radsätze sowie mehrere tausend Euro Bargeld sichergestellt.“

Haftbefehle erlassen

Wegen „schweren Bandendiebstahls“ seien Haftbefehle erlassen worden. Fünf Bandenmitglieder sitzen in U-Haft, ein Mitglied ist gegen Auflagen auf freien Fuß. Auch die beiden mutmaßlichen Helfer seien gegen Auflagen freigelassen worden.

Das wird den Verdächtigen konkret vorgeworfen: Die sechs Festgenommenen sollen als Bande mit einem oder mehreren Fahrzeugen zum jeweiligen Tatort gefahren sein. Dort hätten sie Autos – überwiegend neuwertige Golf GTI und Tiguan – mit Holzklötzen oder Pflastersteinen aufgebockt, die Luft aus den Reifen gelassen, die Räder abgeschraubt und mitgenommen. Häufig wurden mehrere Reifensätze in einer Nacht gestohlen. Das Diebesgut sollen die Täter in verschiedenen Kellern und Garagen gelagert und anschließend verkauft haben – für durchschnittlich 1000 Euro pro Satz. Den Erlös sollen sie unter sich aufgeteilt haben.

Ermittlungen dauern an

Die beiden Helfer sollen die Felgensätze gekauft und dann gewinnbringend weiterverkauft haben. Allein im Oktober und November diesen Jahres soll dasSextett 57 Felgensätze geklaut und verkauft haben. „Der Schaden geht in die Hunderttausende“, so die Polizei. Es könnten weitere Fälle hinzukommen – denn die Ermittlungen dauern laut Polizei noch an.

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