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Stadt Wolfsburg Gegen Terror: Stiller Protest vor dem Wolfsburger Rathaus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Gegen Terror: Stiller Protest vor dem Wolfsburger Rathaus
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18:00 22.03.2019
Starkes Zeichen setzten: Abrahamforum und Deutsch-Arabischer Freundeskreis luden ein.
Starkes Zeichen setzten: Abrahamforum und Deutsch-Arabischer Freundeskreis luden ein.
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Stadtmitte

Immer wieder sterben Menschen durch brutale Anschläge; zuletzt im neuseeländischen Christchurch. Diesen Opfern aber auch anderen Toten, die durch Terror starben, wollten Abrahamforum und Deutsch-Arabischer Freundeskreis am Freitag gedenken. Und sie wollten ein deutliches Zeichen gegen Hass und Terror setzen. Rund 80 Menschen versammelten sich vor dem Rathaus zu einem Schweigeprotest.

Einige Teilnehmer hatten Plakate mitgebracht. Auf denen standen Schlagworte wie „Alle Religionen sind gegen Terroristen“, „Güte nicht Terror“ und „Der Terrorismus beginnt im Kopf“. Die Idee zu dem stillem Protest kam von Dr. Mouhammad Husseini (Deutsch-Arabischer Freundeskreis). „Immer wieder gibt es Terroranschläge. Irgendwann ist es genug und wir müssen ein starkes Zeichen der Solidarität setzen“, erklärte er.

„Es ist wichtig zu zeigen, dass alle Religionen für Frieden und Versöhnung stehen und nicht für Hass“, unterstrich Propst Dr. Ulrich Lincoln. Auch er macht im Abrahamforum mit, in dem jüdische, muslimische und christliche Glaubensgemeinschaften zusammenarbeiten.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs kam ebenso zur Demo wie Dechant Thomas Hoffmann: „Wir wollen zeigen: Wenn einer von uns leidet, leiden wir alle.“ Sharaf Kasim unterstrich: „Der Islam hat nichts mit Terrorismus zu tun.“ Moslems, Juden und Christen müssten sich zusammen gegen Terror stellen. Die Aktion sei ein gutes Zeichen.

Von Sylvia Telge