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Stadt Wolfsburg Welle der Hilfsbereitschaft für den kranken Jonathan (12) reißt nicht ab
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Welle der Hilfsbereitschaft für den kranken Jonathan (12) reißt nicht ab
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19:03 21.12.2019
Aus Mitgefühl: Die Firma Sturm Isotech spendet 1000 Euro an den krebskranken Jonathan. Das Geschäftsführer-Ehepaar (am Scheck) hat selbst drei Kinder. Quelle: privat
Fallersleben

Die Welle der Hilfsbereitschaft reißt nicht ab: Seit die WAZ über den krebskranken Jungen Jonathan berichtete, haben zahlreiche Leser für die Familie gespendet. Nun hat ein kleines Wolfsburger Unternehmen noch einmal 1000 Euro draufgelegt. Und: Markus Barnschee sammelt online Geld – fast 1000 Euro sind so schon zusammengekommen.

„Wir haben selber drei Kinder“

Die Firma Sturm Isotech hat zwar nur 14 Mitarbeiter, greift aber tief in die Tasche. „Mein Mann und ich haben selbst drei Kinder – und immer die Befürchtung, dass ihnen etwas passiert“, sagt Silvia Vollmann-Sturm, die das Unternehmen gemeinsam mit ihrem Mann Oliver Vollmann leitet.

Jonathans Mutter musste ihre Arbeit aufgeben

Deshalb kann das Ehepaar sich gut vorstellen, was Jonathans Eltern gerade durchmachen müssen. Seine Mutter, die ihre Arbeitsstelle aufgeben musste, um den Zwölfjährigen mit Leukämie und Bauchtumor zu versorgen, soll sich nicht auch noch ums Geld sorgen müssen, finden sie.

„Alle Mitarbeiter sind betroffen von der Geschichte des Jungen“

1000 Euro überweisen sie im Namen der Firma deshalb an den jungen Patienten. Und die Kollegen stehen voll hinter der Aktion, berichtet Vollmann-Sturm stolz: „Leider konnten nicht alle Mitarbeiter bei dem Foto dabei sein, weil einige mehrere hundert Kilometer von unserem Firmensitz entfernt wurde und die Aktion zu spontan angeschoben wurde. Eigentlich sehr schade, denn alle sind betroffen von der Geschichte des Jungen.“

Spender hoffen auf persönliches Treffen

Hilfe für Jonathan: Die Spendenseite im Netz hat Markus Barnschee ins Leben gerufen. Quelle: Repro -WAZ

Auch Markus Barnschee und seine Familie waren gerührt von der Geschichte. In Absprache mit der Mutter legte der Fallersleber eine Online-Spenden-Seite an – zu finden unter https://paypal.me/pools/c/8kWeDpWKFg. So kann jeder der möchte einfach, schnell und unkompliziert Geld spenden, „die Aktion läuft noch bis zum 15. Januar“, sagt Barnschee und hofft noch auf viele, viele Spender.

Wer Jonathans Familie ebenfalls helfen möchte, kann sich direkt an Katharina Berdi wenden, per Mail an katharinaberdi@gmail.com.

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