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Stadt Wolfsburg Fuck-Up-Night in Wolfsburg: Vom Scheitern und wieder Aufstehen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Fuck-Up-Night in Wolfsburg: Vom Scheitern und wieder Aufstehen
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10:51 28.10.2019
Viele Interessierte kamen zur fünften Fuck-Up-Night ins Injoy. Quelle: privat
Stadtmitte

Die fünfte Fuck-Up-Night der Digitalen Mutterbodenagentur, die Existenzgründer in Wolfsburg unterstützt, fand dieses Mal im Fitnessstudio Injoy statt. Unternehmer erzählen dabei vom Gelingen und Scheitern und geben Tipps zur Firmenneugründungen. Viele Interessenten kamen zu diesem Event, um den Herausforderungen und den daraus resultierenden Erfahrungen der Referenten zu lauschen.

Marco Meiners: „Die nächste Pleite ist die Selbstverschuldete“

Zu ihnen gehörte auch Marco Meiners: Das Unternehmen des FDP-Ratsherren ist während seiner Gründungsjahren sehr schnell gewachsen. Er hat sogar eine Aktiengesellschaft gegründet. Dabei setzte er einen Vorstand ein und legte das Vertrauen in dessen Hände. Leider hatte dieser Vorstand die Ausgaben nicht immer im Blick gehabt und die AG ist für die Aktionäre trotz Wachstum unerwartet Insolvenz gegangen. Folge war der finanzielle Ruin für Meiners. Er ist aber wieder aufgestanden und sein Fazit dazu ist: „Die nächste Pleite ist die Selbstverschuldete.“

Sybille Schönbach hat in ihrer Studienzeit viele Ideen ausprobiert. Ob importierte Nachos und Corona, die zwei Jahre später ohne sie für viel Geld in Feinkostläden zu finden waren oder Europalizenzen einer Software, die trotz eines guten Netzwerkes auch zu einem günstigen Preis keine Abnehmer gefunden hat. Erst als Intel die Firma kaufte wurde diese zum Kassenschlager. Auch als Jahreswagenhändlerin zu Zeiten der Grenzöffnung hat sich Schönbach versucht. Doch ein Fehlkauf hat das Geschäftsmodell mit Vorleistungszwang in die Knie gezwungen. Ihr Fazit aus allen Bemühungen: „Von sich auf andere schließen, ist nicht immer hilfreich.“ Und leider stimmte das Timing nicht immer. Jetzt unterstützt sie Start-Ups.

Andreas Heuchert über den Brand im Injoy-Fitnessstudio

Andreas Heuchert berichtete von dem Brand des Injoy-Fitnessstudios 2015. Er hat die Nachricht erhalten, während er seine Tochter zur Schule gebracht hatte. Sofort fuhr er ins Studio und konnte es kaum fassen. Schnell besann er sich mit seinem Partner und traf sich schon am nächsten Tag, um die ersten Aufbaupläne zu schmieden. Trotz vieler Herausforderungen schafften sie es in gut einem Jahr das Injoy neu aufzubauen. Unterstützungen kamen dabei von der Familie, den Freunden und dem Netzwerk. Sein Fazit: „In Jammerhaltung kann man nicht energetisch vorankommen. Einstellungen geben positive Stimmung und motivieren auch das Umfeld.“ Und: „Lasst euch helfen, wenn ihr nicht weiterkommt“, riet er den Jung-Unternehmern.

Viele Gespräche und Diskussionen, gab es im nachgeschalteten Netzwerkteil mit alle Speakern und den interessierten Gästen.

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