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Stadt Wolfsburg Auch in den Ferien setzen sich Wolfsburger Schüler fürs Klima ein
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Auch in den Ferien setzen sich Wolfsburger Schüler fürs Klima ein
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20:00 29.07.2019
Auf dem Rathausplatz: Hier wollen die Schüler am Freitag Infostände aufbauen, Essen servieren und Workshops anbieten. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Jetzt erst recht: Noch in den Sommerferien, genauer gesagt am Freitag, 2. August, planen die Wolfsburger Schüler ihre nächste Aktion für den Klimaschutz. Dieses Mal bleibt es nicht bei der Demonstration – ein ganzer Klimatag ist vorgesehen.

Fridays for Future: Auch in den Ferien wird fürs Klima demonstriert

Auf dem Rathausplatz soll es am Nachmittag Bühne, Musik, Workshops, Infostände und vegetarisches und veganes Essen geben. Vorher zieht allerdings wieder ein Demonstrationszug mit Kundgebungen durch die Stadt: Los geht es um 15 Uhr am Bahnhof. „Wir wollen die Menschen informieren und zeigen, dass das Thema Klima jeden etwas angeht“, sagt Robin Wagner vom Organisationsteam. „Und wir möchten mit den Vorurteilen aufräumen und beweisen, dass wir eben auch in den Ferien etwas tun.“

Zuletzt war es in Wolfsburg etwas ruhiger um die jungen Aktivisten geworden, zumindest auf den ersten Blick. Einige seien zur großen Klima-Demo nach Aachen gereist, andere hätten sich auf Klausuren konzentrieren müssen, erklärt Wagner. Außerdem galt es bis Ende Juni, den Auftritt im Stadtrat vorzubereiten.

Im Rat der Stadt: Hier hatte Janine Tönnies vor einigen Wochen eine Rede für die „Fridays for Future“-Bewegung gehalten. Quelle: Roland Hermstein

Dort hatte Janine Tönnies von den Wolfsburger Fridays-for-Future Schülern eine Rede gehalten, auf die jede Partei fünf Minuten lang antworten durfte. Im Rückblick „ein guter Schritt in die richtige Richtung“, findet Wagner. „Die Rede kam bei den meisten Parteien gut an – bis auf eine Ausnahme.“

Die Grünen hätten sich den Jugendlichen angeschlossen und ihrerseits den Klimanotstand angesprochen, CDU und SPD hätten eine weitere Zusammenarbeit angeboten, und nur die AfD habe sie nicht für voll genommen, berichtet der 18-Jährige: „Die AfD meinte, unsere Bewegung würde von einer anderen Generation kontrolliert.“ Wagner muss darüber ein bisschen lachen: „Mit dem Einwand konnten wir jetzt natürlich nicht so viel anfangen.“

Ein Bilder-Galerie zu den vergangenen Demos:

Die nächste Klima-Demo steht vor der Tür – am Freitag, 2. August, setzen die Schüler ihre Proteste fort. Hier einige Bilder der vergangenen Aktionen.

Mit dem Oberbürgermeister Klaus Mohrs hingegen sei die Ortsgruppe der Wolfsburger Klima-Aktivisten seitdem regelmäßig im Gespräch gewesen.

Zuletzt hatte außerdem auch die Wolfsburger Christliche Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) seine Mitglieder aufgerufen, sich an den Diskussionen zum Klimaschutz zu beteiligen. Stefan Klinke, der der CDA Wolfsburg seit diesem Jahr vorsitzt, ließ dazu verlauten: „Durch die Beteiligung und die Erfahrung von Menschen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen und den unterschiedlichen Betrieben aus Wolfsburg können wir das Thema Klimaschutz weitreichend betrachten und unsere Position aktiv in die Diskussion um eine sozial gerechte Klimapolitik einbringen.“

Wolfsburger Schüler kommen gegen 17 Uhr vor dem Rathaus an

Für Wolfsburgs Schüler ist es nun aber erst einmal wieder an der Zeit, sich in der Wolfsburger Öffentlichkeit blicken zu lassen: Auf dem Rathausplatz werden die demonstrierenden Schüler ungefähr zwischen 16.30 und 17 Uhr ankommen.

Schüler, die ebenfalls zeigen wollen, dass es ihnen nicht um ein paar Stunden schulfrei geht, können jetzt bei der großen Klimaschutz-Challenge der WAZ mitmachen: Zeigt uns unter www.esistunsernst.de, wie ihr in eurer Freizeit Klima und Umwelt schützt! Es gibt tolle Preise zu gewinnen!

WAZ-Info: Fridays for Future

Seit Monaten streiken weltweit Schüler freitags, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen, oft während der Schulzeit. Die Bewegung „Fridays for Future“ (FFF) geht auf eine Protestaktion der 16-jährigen schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg zurück. Ihren bisherigen Höhepunkt erreichte die Bewegung am 15. März 2019, als weltweit mehr als 1,7 Millionen Menschen an den Demonstrationen von FFF teilgenommen haben. Seitdem streiken auch Wolfsburger Schüler regelmäßig für den Klimaschutz.

Von Frederike Müller

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