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Stadt Wolfsburg Fridays for Future: Schüler kündigen nächste Demo an
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Fridays for Future: Schüler kündigen nächste Demo an
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13:00 18.10.2019
Demo für bessere Klimapolitik: Zum letzten Aktionstag kam in Wolfsburg eine Rekordzahl an Teilnehmern. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Das Klimapaket der Bundesregierung passt den Fridays-for-Future-Schülern so gar nicht. Deshalb kündigen sie für den 29. November ihren vierten internationalen Klimastreik an. Auch Wolfsburg ist dann mit dabei.“

Die Wolfsburger Schüler und Unterstützer treffen sich dann wieder um 12 Uhr am Hauptbahnhof. Die Uhrzeit liege schon seit den letzten Streiks stabil auf mittags und sei bewusst so gewählt, damit die Schüler nicht so viel Unterricht verpassen, erklärt einer der regelmäßigen Teilnehmer. Welche Strecke sie von da aus laufen, steht noch nicht fest. Bei der letzten Demo im September waren über 1100 Teilnehmer mitgelaufen – mehr noch als bei der Auftaktveranstaltung im März.

Kritik am CO2-Preis und dem späten Kohleausstieg

„Der CO2-Preis kommt zu spät und in einer lächerlich geringen Höhe, die Erhöhung der Pendlerpauschale ist eine fossile Subvention, die klimaschädliches Verhalten fördert anstatt es unattraktiver zu machen, der Ausbau der erneuerbaren Energien wird erschwert und der viel zu späte Kohleausstieg wird gar nicht angetastet – dieses Klimapaket verdient seinen Namen nicht”, erklärt eine Kölner Fridays-for-Future-Aktivistin.

1100 Teilnehmer – noch mehr als beim ersten Mal im März – sind am 20. September für bessere Klimapolitik durch die Stadt gelaufen.

Der Termin für die weltweiten Demos ist außerdem kurz vor den Beginn der Weltklimakonferenz in Chile gelegt worden, um die Politiker an ihre Aufgaben im Klimaschutz zu erinnern. Außerdem werde gegen Ende des Jahres das Gesetzgebungsverfahren für den Kohleausstieg erwartet, erläutern die Aktivisten. Dieses werde – wie auch das Klimapaket – nicht ausreichen, um das Pariser Klimaabkommen einzuhalten. „Den Kohleausstieg auf 2038 zu verschieben ist ein Schlag ins Gesicht der jungen Generation und der Menschen im globalen Süden, wo bereits jetzt die dramatischen Folgen der Klimakrise zu spüren sind“, kritisiert ein Student und FfF-Aktivist aus Bamberg.

„Einheitsbuddeln“: Zuletzt hatten die FfF-Schüler sich an der gemeinsamen Pflanzaktion beteiligt und auf dem Klieversberg ein Bäumchen in die Erde gebracht. Quelle: Gero Gerewitz

Bis zu dem internationalen Aktionstag Ende November wird es vermutlich keine reine Wolfsburg-Demo mehr geben, kündigt der Wolfsburger Schüler Robin Wagner an. „Ich denke aber, dass wir vorher noch etwas anderes machen werden.“ Im Gespräch sei zum Beispiel, demnächst noch weitere Bäume zu pflanzen. Schon am Tag der Deutschen Einheit hatten sich die Wolfsburger Fridays-for-Future-Schüler beim sogenannten „Einheitsbuddeln“ mitgemacht und am Klieversberg ein junges Bäumchen in die Erde gesetzt.

Von Frederike Müller

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