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Stadt Wolfsburg Hunde können in Detmerode bald ohne Leine unterwegs sein
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Hunde können in Detmerode bald ohne Leine unterwegs sein
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00:21 13.05.2019
Hundebesitzer in Detmerode: Sie freuen sich über die neue Freilaufzone am Detmeroder Teich. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg

Freiheit für Wolfsburgs Hunde! Die Stadt richtet am Detmeroder Teich eine Freilaufzone für Vierbeiner ein – und im Gegensatz zum Areal am Allersee kommen sich hier nicht Fußgänger und Tiere in die Quere. Vor einigen Monaten hatte in der WAZ eine Gruppe von Hundebesitzern ihrem Ärger Luft gemacht, weil in der VW-Stadt der Leinenzwang ein halbes Jahr andauert.

Stadt prüft noch weitere Standorte

Mit der guten Nachricht, dass es eine Freilaufzone geben wird, kam jetzt bei der Bauausschusssitzung Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide um die Ecke, der auf Nachfrage von SPD-Fraktionschef Hans-Georg Bachmann mitteilte: „Neben dem Areal in Detmerode prüfen wir noch weitere potenzielle Standorte in Wolfsburg.“ Vor einem Jahr hatte die SPD einen Antrag zu diesem Thema gestellt. „Wir hoffen, dass das Areal zum Sommer beschildert ist“, so Bachmann.

In Summe müssen Wolfsburgs Vierbeiner ein halbes Jahr an die Leine

Und im November berichtete die WAZ über eine Gruppe von Hundebesitzern, die sich fast täglich am Detmeroder Teich treffen, um ihre Tiere freilaufen zu lassen. Dabei äußerten sie ihren Unmut über den langen Leinenzwang, der in Wolfsburg herrscht. Ab 1. Dezember jeden Jahres dürfen die Tier nicht mehr frei laufen, dann greift eine 33 Jahre alte Sicherheitsverordnung des Wolfsburger Ordnungsamtes – Hunde müssen in Waldgebieten, freien Landschaften und Gehölzen an die Leine genommen werden. In diesem Jahr wurde diese 33 Jahre alte Verordnung, die es in anderen Kommunen so nicht gibt, ausgeweitet. Sie gilt bis zum 31. März. Ab 1. April greift dann die Niedersächsische Landschaftsordnung wegen der Brut- und Setzzeit.

Auch Umweltschutz war ein Grund

In Summe müssen Wolfsburgs Vierbeiner ein halbes Jahr an die Leine. Für viele Hundebesitzer ist das „Quälerei“, wie Mike Henniger seinerzeit zur WAZ sagte. Doch nicht nur der politische Antrag und der Unmut von Hundebesitzern waren der Ausschlag für die neue Freilaufzone nordöstlich des Detmerode Teiches nahe der Straße „In den Auen“ – die Ausweisung des Areals hat auch einen Umweltschutz-Hintergrund. Peter Bronold, Vize-Vorsitzender des BUND, erklärt: „Bisher tobten die Hunde auf unserer Obstwiese. Dort brüten Singvögel, Hornissen und Fledermäuse. Das ist ein sensibler Bereich.“ Er nahm Kontakt zu den Hundebesitzern – „alle waren sehr verständig“ – und zur Stadt auf.

Zaun oder kein Zaun?

Nun gab es die Überraschung: Detmerode bekommt eine Freilaufzone. Ortsbürgermeister Ralf Mühlisch hat eine „zweigeteilte Meinung“ dazu. „Ich hoffe, dass das Areal nicht eingezäunt wird. So würde man Hundebesitzer mit aggressiven Tieren anlocken“, meint er. Auch Hundetrainerin Jutta Honkies ist zwiegespalten – und fordert das genaue Gegenteil: „Ich befürworte einen Freilauf nur, wenn er eingezäunt ist. Auch wenn viele Hundehalter behaupten, ihre Hunde hören – in vielen Fällen ist es einfach nicht so.“ Sie sieht wie am Allersee die Gefahr, dass es zwischen Fußgängern, Radfahrern und Hunden zu Konflikten kommt, wenn es keine Absperrung gibt.

Zaun oder nicht Zaun – den Vierbeinern dürfte es egal sein. Hauptsache sie können nach Lust und Laune ohne Leine toben!

Von Claudia Jeske

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