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Stadt Wolfsburg Filmorchester Babelsberg begeistert im Scharoun-Theater
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Filmorchester Babelsberg begeistert im Scharoun-Theater
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17:49 25.11.2019
Dramatische Musik: Das Filmorchester Babelsberg widmete sich im Scharoun Theater der Filmmusik zu „Ausgerechnet Wolkenkratzer“. Bei der Uraufführung des Stummfilms im Jahr 1923 sollen die Zuschauer in Ohnmacht gefallen sein. Quelle: Orchester
Wolfsburg

Der Stummfilm „Ausgerechnet Wolken­krat­zer“ (Original: „Safety Last“) von 1923 mit dem Filmkomiker Harold Lloyd hat Film­­geschichte geschrieben. Zeitgenössi­schen Berichten zufolge sollen im Auf­füh­rungsjahr wegen der waghal­sigen Stunts, die Lloyd alle selbst und ohne Sicherung ausführte, Zuschauer reihenweise in Ohn­macht gefallen sein. Das passierte am Sonn­tag im ausverkauften Wolfsburger Scharoun Theater glücklicherweise nicht.

Das Deut­sche Filmorchester Babelsberg spielte live zum Schwarz-­Weiß-Film die 1989 geschrie­be­ne Filmmusik von Carl Davis. Eine Mu­sik, die in einer Mischung von Jazz, Char­les­ton, Ragtime einerseits die Atmosphäre der 1920er Jahre widerspiegelt, aber besonders auch die halsbrecherischen Szenen klanglich verstärkt. Unter der souveränen Leitung von Heinz Imig kostet das Orchester Note für Note die komponierte Wirkung aus.

Filmheld will Wolkenkratzer erklimmen

Der Inhalt des Films ist simpel: Ha­rold erkennt, dass er sich den Traum vom Reich­­tum für die Heirat seines „Mädchens“ nur erfüllen kann, wenn er auf unkon­ven­tionelle Weise über sich hinaus wächst. Das führt zur einmaligen Idee, die für Wer­be­zwe­cke ausgelobten 1000 Dollar, durch Er­stei­gen eines zwölfstöckigen Hauses zu be­kom­men. Die Hoffnung, von seinem Freund Bill unauffällig abgelöst zu werden, schwin­det von Stockwerk zu Stockwerk, da dieser im Gebäude von der Polizei wegen eines frühe­ren Vergehens verfolgt wird.

Spannende Klettertour wird mit dramatischen Musik untermalt

Obwohl klar ist, dass Harold am Ende oben ankommt, so bleibt die Klettertour stets faszinierend und spannend. Es ist förmlich zu spüren, wie das Publikum bei jedem unvorhergesehenen Hindernis mitfiebert. Über dem unten fließenden Verkehr bereits in schwindelnder Höhe angekommen, är­gern ihn plötzlich hungrige Tauben, weiter oben muss er sich von einem aus dem Fenster geworfenes Tennisnetz befreien, dann be­droht ihn ein bissiger Hund, bis es schließ­lich zu der Situation kommt, die Filmge­schich­te gemacht hat: Kurz vor dem Ziel be­kommt er einen rettenden Zeiger der Uhr zu fassen. Doch die Uhr droht abzubrechen, er verfängt sich mit einem Fuß in einer Uh­ren­feder, auch hängt da noch ein Stromkabel. Letztlich erreicht er seine Freundin auf dem Dach. Die dramatische Musik wandelt sich zum erfrischenden Finale. Großes Kino ist beendet. – Aufatmen.

Von Heinz-Werner Kemmling

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