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Stadt Wolfsburg Feurige Shows auf dem Festplatz im Allerpark
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Feurige Shows auf dem Festplatz im Allerpark
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00:19 05.06.2019
Rock und Pop im Festzelt: Stümer De Luxe kamen bei den Schützen gut an. Quelle: Roland Hermstein
WOLFSBURG

Mit Großfeuerwerk und Party bis Mitternacht im Festzelt endete am Samstag der letzte Abend auf dem Schützenfest in Wolfsburg. Die Deutschrock-Coverband „Stürmer Deluxe“ heizte dem Publikum ordentlich ein. Mit aktuellem deutschen Pop/Rock, aber auch mit Klassikern von Nena und anderen Bands des letzten Jahrhunderts sorgte die sechsköpfige Band schnell für gute Stimmung. Das Publikum sang begeistert mit, tanzte und feierte vor der Bühne.

„Auf einem Festzelt haben wir schon gespielt“, verriet Sängerin Mandy Kiunke. „Aber es ist tatsächlich unser erstes Schützenfest, bei dem wir auftreten.“ Die Wolfsburgerin freute sich sehr darüber. „Meine Nachbarn sind auch im Schützenverein. Jetzt können sie mal sehen, was wir so machen.“

Stürmer starten die Saison

Und die Gelegenheit war günstig. Neben einem Auftritt auf dem Fallersleber Altstadtfest am Freitag, 30. August, ist es der einzige Auftritt der Band in Wolfsburg in diesem Jahr. Mit dem Konzert am Samstagabend begann ihre diesjährige Konzertsaison, die unter anderem bis nach Magdeburg, Berlin und Leer führt.

„Das ist eine tolle Band hier aus der Region“, sagte Stefan Wolters, Vorsitzender der Schützengesellschaft. „Wir sind froh, in dieser Qualität dieses Format am zweiten Samstag fortsetzen zu können.“ Mit zum neuen Konzept gehört seit diesem Jahr auch eine wesentlich verbesserte Soundtechnik, die vom neuen Partner DM-Elektronik betreut wird. Schon bei „Karat“ fiel der exzellente Klang auf. Auch „Stürmer Deluxe“ profitierten jetzt vom guten Sound.

Riesen-Repertoire

Die Band präsentierte ein wunderbar abwechslungsreiches Repertoire mit neuen und alten Hits, die in ganz eigenem Klang auf sympathisch rockige Weise interpretiert werden. Mandy Kiunke hat die perfekte Stimme für die Stücke von Silbermond, Nena, Christina Stürmer oder Juli. Sänger Johannes Finger ergänzt sie dabei sehr gut, so dass sie gemeinsam ein sehr breites Repertoire von Westerhagen über Oomph! bis hin zu Frida Gold oder auch Revolverheld spielen können.

Vor allem die Schützen nahmen den Auftritt sofort mit großer Freude an. Nach dem langen offiziellen Teil in Uniform war die Lockerung des Anzugs erlaubt und es wurde ganz gelöst mitgesungen und geklatscht. Aufgrund der Wärme füllte sich das Festzelt allerdings erst nach und nach. Bis zum Höhepunkt um Mitternacht wurde es dann eine richtige Zeltparty.

20 Minuten Pyro-Show

Gegen 22.40 Uhr gab es am Himmel das wortwörtliche Highlight des Schützenfests: Das fast 20-minütige Höhenfeuerwerk sorgte für Begeisterung. Zehntausende versammelten sich auf dem Parkplatz vor dem Festplatz, im Allerpark, auf der Bananenbrücke, entlang der Bundesstraße 188, auf der Fußgängerbrücke am Grünen Jäger in Vorsfelde und an vielen anderen Orten rund um den Festplatz, um dem bunten Spektakel beiwohnen zu können. Abgefeuert wurden die Raketen diesmal von einer Stelle etwas weiter östlich im Allerpark gelegen – den Vorsfeldern gefiel das, sie konnten noch mehr sehen als sonst und wunderten sich deshalb gar nicht über den Applaus, der bis in die Eberstadt deutlich zu hören war.

Von Robert Stockamp

Die Wolfsburger Schützengesellschaft feierte am Samstag mit der Proklamation am Schloss ihren Höhepunkt des diesjährigen Festes.

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