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Stadt Wolfsburg Feuer im Obdachlosenheim: Feuerwehr rettet Bewohner mit Leitern und Fluchthauben
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Feuer im Obdachlosenheim: Feuerwehr rettet Bewohner mit Leitern und Fluchthauben
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12:53 13.10.2019
Feuer in der Borsigstraße: Rund 60 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Die Rauchentwicklung war außergewöhnlich stark. Quelle: Polizei Wolfsburg
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Wolfsburg

Großeinsatz in der Borsigstraße in der Nacht zu Sonntag! Die Berufsfeuerwehr Wolfsburg und die Feuerwehren aus Fallersleben, Vorsfelde und der Stadtmitte rückten gegen 1.50 Uhr zu einem außergewöhnlich starken Kellerbrand in der Obdachlosensiedlung aus. Teilweise über tragbare Leitern und mit Fluchthauben gegen den enormen Rauch wurden vier Menschen aus dem Haus gerettet.

Dichter Rauch breitete sich auch im Treppenhaus aus

Feuer in der Borsigstraße: Rund 60 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Foto: Polizei Wolfsburg Quelle: Polizei Wolfsburg

Teils brachten sich die Bewohner selbst in Sicherheit, flüchteten nach draußen und warteten in dünner Bekleidung vor dem Wohnhaus. Conrad: „Es hieß dann aber, dass noch vier Menschen vermisst werden.“ Daraufhin rief die Berufsfeuerwehr Verstärkung: Die Wehren aus der Stadtmitte, Vorsfelde und Fallersleben trafen wenige Minuten später ebenfalls am Einsatzort ein. Mit Ärzten und Sanitätern waren in der Nacht zu Sonntag rund 60 Kräfte im Einsatz.

60 Kräfte waren in der Nacht zu Sonntag in der Obdachlosenunterkunft im Einsatz. Bei dem Brand erlitt ein 26-Jähriger eine leichte Rauchgasvergiftung.

Mit Atemschutzmasken drangen Löschtrupps in das Haus ein und lokalisierten den Brand im Keller. Weitere Trupps suchten nach den noch vermissten Personen. Ein Mann wurde über eine tragbare Leiter aus dem Fenster einer Erdgeschosswohnung gerettet, die weiteren Vermissten wurden von den Feuerwehrmännern direkt aus den Wohnungen geholt und über das mittlerweile sehr stark verqualmte Treppenhaus gerettet. Die Geretteten bekamen spezielle Fluchthauben über den Kopf gezogen, so dass ihnen nichts passierte. Dennoch erlitt ein 26-Jähriger eine leichte Rauchgasvergiftung, er konnte aber vor Ort behandelt werden und musste nicht ins Klinikum.

Feuerwehr kämpfte zwei Stunden gegen die Flammen

Rund zwei Stunden lang kämpfte die Feuerwehr gegen die Flammen. Das Haus ist aktuell nicht bewohnbar. Noch in der Nacht wurde das städtische Ordnungsamt eingeschaltet, das dafür sorgte, dass die Bewohner in andere Wohnungen der Obdachlosensiedlung verteilt werden konnten.

Auch die Ursache, oder was überhaupt in Brand geraten war, ist noch völlig unklar. „Wegen der ungewöhnlich starken Rauchgas- und Hitze-Entwicklung dürfen die Ermittler der Polizei die Brandstelle erst 24 Stunden später betreten“, sagt Polizeihauptkommissar Jan Kopatzki. Ansonsten könnten mögliche Gesundheitsschäden auftreten. Auch die Schadenshöhe konnte deshalb bisher nicht ermittelt werden.

Von Claudia Jeske

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