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Stadt Wolfsburg Nicola Beer spricht sich gegen batteriebetrieben E-Autos aus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Nicola Beer spricht sich gegen batteriebetrieben E-Autos aus
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18:00 19.04.2019
Europawahlkampf: FDP-Spitzenkandidatin Nicola Beer warb im Hallenbad für ein innovatives, bürgernahes Europa. Quelle: Boris Baschin
Stadtmitte

Der Europa-Wahlkampf geht so langsam in die heiße Phase: Die FDP-Spitzenkandidatin Nicola Beer war am Donnerstagabend im Hallenbad zu Gast. Und hielt vor erstaunlich vielen jungen Menschen ein leidenschaftliches Plädoyer für ein reformiertes Europa.

Sie komme aus einer Generation, so die 49-jährige Bundestagsabgeordnete, für die die großen Vorzüge der Europäischen selbstverständlich seien: Freiheit, Frieden und Wohlstand. Sie selbst habe Europa erlebt als Austauschschülerin in Frankreich: „Wer sich kennt, der versteht sich!“

Aber, so die Liberale: „Dieses Europa ist nicht selbstverständlich. Wir müssen aktiv darum kämpfen.“ Sie wolle das „verkrustete Europa“ von innen heraus reformieren: Mehrheitsentscheid statt Einstimmigkeitsprinzip, kleinere Kommission, schneller entscheiden und handeln, Ressourcen bündeln.

Etwa bei der Automobilität: „Batterie-elektrische Autos sind – auf die gesamte Lebensdauer betrachtet – nicht umweltschonender als Diesel!“ Die Politik solle sich nicht auf einen Antrieb konzentrieren, sondern lieber die Forscher und Entwickler neue Technologien und saubere alternative Antriebe finden lassen. Oder bei der Armee: Statt 27 einzelner Armeen solle es eine europäische Armee geben, aber mit Zustimmungspflicht. Ihre Vision: ein freies, friedliches, innovatives und wirtschaftlich starkes Europa, „dass wieder die Leidenschaft der Menschen weckt“.

Eingeladen wurden Nicola Beer und der Europaabgeordnete der Region, Jan-Christoph Oetjen, vom FDP-Bezirksverband Braunschweig und dem FDP-Kreisverband Wolfsburg.

Von Carsten Bischof

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