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Stadt Wolfsburg Europawahl: Das sagen junge Wolfsburger in der Diskussion mit OB Mohrs
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Europawahl: Das sagen junge Wolfsburger in der Diskussion mit OB Mohrs
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12:00 25.05.2019
Klaus Mohrs: Diskussionsrunde über Europas Gegenwart und Zukunft mit Schülern. Quelle: Ansgar Wilkendorf
Wolfsburg

Die Volkshochschule Wolfsburg (VHS) hat vor dem Hintergrund der Europawahl eine Diskussionsrunde mit Oberbürgermeister Klaus Mohrs sowie Schülern der Leonardo-da-Vinci-Schule veranstaltet. Rund 20 Jugendliche der 12. Jahrgangsstufe diskutierten gemeinsam mit dem Oberbürgermeister über die Bedeutung der Europäischen Union – in Gegenwart und Zukunft.

Klaus Mohrs: Europa ist eine hoffnungsvolle Gemeinschaft

Oberbürgermeister Klaus Mohrs eröffnete mit seiner Sicht auf das moderne Europa: „Europa ist angesichts des beschädigten Vertrauens, das die Nachkriegszeit beherrschte, eine hoffnungsvolle Gemeinschaft geworden. Das Auseinanderdriften durch den Brexit und nationalistische Strömungen sowie das Versagen in der Flüchtlingskrise sind besorgniserregend. Wir müssen die innereuropäischen Identitätsängste ernst nehmen und ihnen mit Zuversicht begegnen; die EU muss klar machen, dass Bürger sich in ihrer Zugehörigkeit nicht zwischen der eignen Nation und Europa entscheiden müssen.“

Schüler kritisieren das Abschalten des Wahlomaten

Die Schüler diskutierten mit dem Oberbürgermeister eine Vielzahl unterschiedlicher Fragen. Kritisch betrachtet wurde die Abschaltung des Wahlomaten, da die Schüler diesen bisher im Unterricht genutzt hatten, um unterschiedliche Parteipositionen zu beleuchten. Im Anschluss ging es um die politische Identität junger Menschen. Viele Schüler erleben, dass sie einerseits als wichtige Wähler und Nachwuchskräfte umworben werden, andererseits aber das Engagement junger Menschen nicht ernst genommen werde. Bezug nehmen die Jugendlichen dabei vor allem auf die „Fridays for future“-Bewegung sowie den öffentlichen Umgang mit dieser. Die Schüler kritisierten, dass im Zentrum der öffentlichen Diskussion nicht der Klimaschutz als Motivation der Bewegung stünde, sondern vielmehr das Demonstrieren der Schüler in ihrer Schulzeit. Besonders bewegt waren die Schüler beim Thema, ihre politischen Einstellungen öffentlich kund zu tun – etwa in Sozialen Netzwerken.

Jeder Bürger trägt Verantwortung

Abschließend wurde die Verantwortung eines jeden Bürgers und seiner Stimme thematisiert. Oberbürgermeister Klaus Mohrs ermutigte die Schüler, für ihre Ideen und Meinungen einzustehen. „Würden Sie das nicht tun, würden es neue Strömungen nie in die Politik schaffen“, gibt Klaus Mohrs zu bedenken. „Denken Sie daran, Sie haben auch das Recht, Ihre Meinung zu ändern. Aber jede Entscheidung, die Sie nicht treffen, führt dazu, dass andere sie für Sie treffen.“

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