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Stadt Wolfsburg Espresso statt Tee: Glaspavillon gehört wieder zu Superleggera
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Espresso statt Tee: Glaspavillon gehört wieder zu Superleggera
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06:00 18.04.2019
Rafael Kisiala kann sich freuen: Sein Café Superleggera erweitert sich – bald herrscht im Pavillon wieder italienisches Flair. Quelle: Gero Gerewitz
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Stadtmitte

Zurück zu den Wurzeln: Das Café Superleggera übernimmt wieder den Glaspavillon, in dem es 2012 gestartet ist. Inhaber Rafael Kisiala hat mit dem kleinen Raum Großes vor.

Vor sieben Jahren übernahm Kisiala mit seinem Geschäftspartner Jesko Heimann das Café an der Pestalozziallee und machte daraus eine eigene Marke: „Superleggera“, italienisch für lässig. Da die sportliche Leichtbauweise des Lamborghini ebenfalls so heißt, ist auch die Verbindung zu Wolfsburg geschlagen.

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Hier geht es bald wieder italienisch zu: Im Teehaus ist bald eine Espressobar. Quelle: Roland Hermstein

Damals befand sich das Café ausschließlich im kleinen Glaspavillon – wenn Gäste zur Toilette wollten, mussten sie zum Bäckerladen nebenan gehen. Doch die geringe Größe des Cafés hatte auch Vorteile. „Dadurch war ich selbst ständig vor Ort und konnte mein Konzept gut umsetzen“, berichtet Kisiala, der vor der Selbstständigkeit schon zwölf Jahre als Gastronom im Ritz Carlton gearbeitet hatte.

Rückblick: So sah es 2012 aus, als das Superleggera im Glaspavillon eröffnete. Quelle: privat

Später zog Superleggera selbst in die ehemaligen Bäckerräume und vermietete den Glaspavillon weiter an das Teehaus. Da dessen Inhaberin das Geschäft nun aber aufgibt, schließt sich der Kreis: Das Superleggera wird ab Mitte Mai beide Räume nutzen. Geplant sind im Pavillon dann: Eisverkauf im Sommer, Bundesligaspiele an Samstagen und Frühstücksbuffet unter der Woche.

Wichtig ist Kisiala darüber hinaus immer das italienische Flair. Obwohl er seit sieben Jahren ein betont italienisches Café betreibt und, wie er es selbst ausdrückt, „nach außen italienisch“ wirkt, ist Kisiala aber nicht Italiener, sondern in Polen geboren und hat Italien vor gerade einmal drei Jahren zum ersten Mal besucht. Macht aber nichts: „Viele unserer Gäste sind Italiener – ich habe die Lebensart lieben gelernt, noch bevor ich das Land kannte.“

Von Frederike Müller