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Stadt Wolfsburg Es grünt so grün am Kinderhaus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Es grünt so grün am Kinderhaus
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12:46 30.04.2018
Pflanzaktion des Lions-Clubs: Vor dem Kinderhaus in Neindorf wachsen jetzt Lorbeerkirschen und Hainbuchen.
Pflanzaktion des Lions-Clubs: Vor dem Kinderhaus in Neindorf wachsen jetzt Lorbeerkirschen und Hainbuchen. Quelle: Roland Hermstein
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Neindorf

Seit fünf Jahren unterstützen die Mitglieder des Lions-Clubs „Hoffmann von Fallersleben“ das Kinderhaus der Diakonie Wolfsburg in Neindorf mit Spenden. „Aber der Club wollte nicht nur mit Geld helfen, sondern auch aktiv arbeiten“, sagte der amtierende Präsident Hans Karweik. Gesagt, getan.

14 Männer nahmen Schaufeln in die Hand – und einige der acht Jungen und Mädchen zwischen acht und 15 Jahren, die seit einem Monat in den restaurierten Gebäuden wohnen, packten begeistert mit an. Gemeinsam pflanzten sie eine Säulenkirsche, Hainbuchen, Lorbeer und Bodendecker. Rosen und Gräser waren auch dabei. „Die Pflanzen sind cool“, so der elfjährige Tim.

Der Lions-Club „Hoffmann-von-Fallersleben“ griff gemeinsam mit Bewohnern des Kinderhauses in Neindorf zum Spaten. Rund um die Einrichtung der Diakonie Wolfsburg, deren Gebäude von 2016 bis 2018 restauriert wurden, grünt es jetzt.

Die Fachmänner Thomas Mudra und Christian Baltin hatten schon im Herbst auf der Baustelle einen Plan für die Gestaltung der Anlagen geschmiedet: Solitärpflanzen an der Einfahrt, Bodendecker-Rosen im Zentrum, eine Hecke als Sichtschutz am Mülltonnen-Platz und Rindenmulch. Material im Wert von 4000 Euro wurde jetzt geliefert. Die Arbeit sei ungefähr genauso viel wert, schätzte Mudra. Zu den Helfern gehörten übrigens unter anderem Ehrenbürger Udo-Willi Kögler und Diakonie-Chef Ralf-Werner Günther selbst.

Teamleiter im Kinderhaus ist Thomas Schellenberger. Er führte interessierte Gäste durch die beiden seit 2016 von Grund auf wieder aufgebauten Gebäude. Alle Balken und Steine, die noch brauchbar waren, wurden wieder verwendet. „Und alle, die es von früher kannten, sagen, dass es wieder aussieht, wie es einmal war“, freute sich Schellenberger.

Im ehemaligen Pfarrhaus sind die Kinderzimmer sowie Küche, Ess- und Wohnbereich untergebracht. In der früheren Dorfschule, die lange nur als Scheune genutzt wurde und zum Schluss einsturzgefährdet war, gibt es einen Hausaufgaben- und Schulungsraum, den auch Vereine mieten können, sowie Bewegungsraum und Kreativwerkstatt. Die offizielle Eröffnung feiert die Diakonie am Donnerstag, 17. Mai, um 14 Uhr.

Von Andrea Müller-Kudelka