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Stadt Wolfsburg Ertränkter Hund: Halter ermittelt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Ertränkter Hund: Halter ermittelt
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19:12 22.04.2011
Schillerteich: Mitarbeiter der WAS bargen den toten Hund, der in einer Plastiktüte steckte. Es handelte sich um einen Mischling (kl. Foto). Quelle: Photowerk (he)

Nachdem „Peta“ sowie drei Wolfsburger insgesamt 1100 Euro Belohnung ausgesetzt hatten, erreichte die Polizei der entscheidende Hinweis auf den 27-Jährigen. Am Mittwoch wurde er ermittelt und am Donnerstag vernommen. Dabei behauptete der Wolfsburger, dass er die etwa achtjährige Hündin nicht ertränkt habe – sie sei angeblich schon tot gewesen, als er sie ins Wasser warf. Das Tier war am 11. April samt Napf verschnürt in einer Plastiktüte gefunden worden, die mit einer 1,5-Kilo-Hantel beschwert war (WAZ berichtete).

„Der Mann gab an, er habe das Tier morgens nach dem Aufstehen tot in der Wohnung gefunden“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Angeblich habe die Hündin seit längerem Krebs gehabt.

Arztrechnungen, die das belegen könnten, legte der 27-Jährige allerdings nicht vor. Außerdem hatten die Ermittler festgestellt, dass der Vierbeiner am Bauch eine Verletzung hatte, die allerdings nicht für den Tod verantwortlich war.

Ob die Hündin nicht mehr lebte, als ihr Herrchen sie in den Schillerteich warf, lässt sich zweifelsfrei nicht mehr feststellen: Gleich nach dem Auffinden hatte die Polizei den Kadaver entsorgt.

bm