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Stadt Wolfsburg Erneut schwerer Unfall an K 46 und Hubertusstraße
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Erneut schwerer Unfall an K 46 und Hubertusstraße
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14:53 13.12.2019
Bei dem Unfall an der Ecke K 46 / Hubertusstraße gab es zwei Schwerverletzte. Quelle: Polizei Wolfsburg
Kreuzheide

Diese Kreuzung sollte schleunigst eine Ampel bekommen: Gekracht hat es am Donnerstagabend erneut auf der K 46/ Ecke Hubertusstraße. Bei dem Unfall wurden am Donnerstagnachmittag eine 49 Jahre alte Skoda-Fahrerin aus der Samtgemeinde Brome und ein Wolfsburger schwer verletzt.

Frau wurde im Fahrzeug eingeklemmt

Die Frau wollte mit ihrem Skoda Yeti um 16.35 Uhr von der Kreisstraße 46 nach links in die Hubertusstraße einbiegen und übersah einen Passat CC eines 20-Jährigen aus Kassel, der in Richtung Brackstedt fuhr. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurde der CC gegen einen Passat geschoben, der auf der Hubertusstraße hielt, um seinerseits nach rechts in Richtung Brackstedt einzubiegen.

Die 49-Jährige wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Während die Verletzten ins Klinikum gebracht wurden, mussten alle drei Fahrzeuge abgeschleppt werden. Der 20-jährige Fahrer des CC blieb bei dem Zusammenstoß unverletzt. Insgesamt entstand ein Schaden von 40 000 Euro.

Bürgerinitiative kritisiert Verwaltung

Um künftige Unfälle auf der Kreuzung zu verhindern, soll dort eine Ampel errichtet werden. Wann sie kommt, ist offen. Zuletzt verwies die Stadt darauf, die weiteren Schritte seien „in der Bearbeitung“. Nach dem Unfall am Donnerstag meldet sich nun die Bürgerinitiative Schlosswiesen zu Wort: „Außer ständigen Verzögerungen der Verkehrsplaner und zweifelhafter Argumente dieser Behörde ist bislang nichts konkretes geschehen“, kritisiert Sprecher Manfred Böhnke. Dabei stehe der Unfallschwerpunkt bereits seit 2015 auf der Agenda der zuständigen Ortsräte und der Verwaltung.

Ein Tempolimit an der Kreuzung sei wegen der Außerortslage abgelehnt worden. „Wir fordern daher die Verwaltung ultimativ auf, unverzüglich temporäre Maßnahmen an dieser Einmündung vorzunehmen um weitere Verkehrsunfälle weitestgehend zu vermeiden“, teilte Böhnke mit.

Stadt will Unfallschwerpunkt „kurzfristig entschärfen“

Die Stadt verweist auf Anfrage wieder auf ihr Statement von der vergangenen Woche, die nächsten Schritte seien in Bearbeitung. Allerdings ergänzt Sprecher Jan-Niklas Schildwächter: „Bis dahin wird die Stadt Wolfsburg gemeinsam mit der Polizei nach Lösungen suchen und entsprechende Maßnahmen ergreifen, um den Unfallschwerpunkt kurzfristig zu entschärfen.“ Welche konkreten Maßnahmen das sein könnten, blieb am Freitag offen.

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