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Stadt Wolfsburg Entscheidung zum günstigen Schülerticket soll kurz bevor stehen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Entscheidung zum günstigen Schülerticket soll kurz bevor stehen
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11:02 26.11.2019
Wollen mit einer günstigen Monatsfahrkarte den öffentlichen Nahverkehr nutzen: Die Jugend- und Schülervertretung hält nichts von einer rabattierten Jahresfahrkarte. Quelle: Britta Schulze
Wolfsburg

Die Entscheidung für ein günstiges Schülerticket steht kurz bevor: Am 5. Dezember will der Regionalverband Großraum Braunschweig (RGB) aus zwei Varianten auswählen. Ein Gutachter hatte zuvor zwei Vorschläge für ein günstiges Schülerticket erarbeitet. Der erste Vorschlag sieht eine verbundweit gültige Jahresfahrkarte für 365 Euro vor. Die zweite Option ist eine Monatskarte zum Preis für 30 Euro. Letzteres favorisiert die Schüler- und Jugendvertretungen vom Wolfsburger Jugendring. „Da viele Schüler ein entsprechende Fahrkarte das ganze Jahr über benötigen, würden sie von einer Jahreskarte nur wenig oder gar nicht profitieren“, wird Christopher Donath in einer Pressemitteilung zitiert. Auch der Ausschuss des RGB habe diese Fahrkarten-Variante am 13. November empfohlen.

Stadtjugendring favorisiert das Monatsticket

Bei der Braunschweiger Jugendkonferenz habe eine Arbeitsgruppe gefordert, die regionale Fahrkarte unbedingt als Monats- und nicht als Jahresfahrkarte einzuführen, ergänzt Kai Fricke vom Jugendring Braunschweig. Mit Blick auf die RGB-Verbandsversammlung fordert Jens Hortmeyer vom Wolfsburger Stadtjugendring, dass sich die politischen Vertreter für das Monatsticket entscheiden und den Empfehlungen des Ausschusses folgen sollten.

Schüler-Ticket soll zunächst drei Jahre getestet werden

Die regionale Fahrkarte soll aus Gründen der Finanzierung zunächst für drei Jahre beschlossen werden. Der Stadtjugendring betont, dass die Landesregierung zu ihrem Versprechen stehen solle und zusätzliche Mittel für die Schülerkarte zur Verfügung stellt – entsprechende Passagen stünden im Koalitionsvertrag. „Wir erwarten, dass den Worten nun auch Taten folgen“, schreibt Jens Hortmeyer vom Stadtschülerrat Braunschweig.

Das kostenlose Ticket wurde geprüft und verworfen

Hintergrund: Der Gutachter hatte ein kostenloses Schülerticket geprüft, dieses wurde aber verworfen. Das kostenlose Ticket hätte einen Zuschuss in Höhe von 10,33 Millionen Euro erforderlich gemacht. Als sinnvoller erachtete der Gutachter ein verbundweit gültiges 365-Euro-Schülerticket als Jahresabo. Dieses müsse mit rund 2 Millionen Euro bezuschusst werden. Das Land Niedersachsen hätte dabei zur Teilfinanzierung herangezogen werden können. Diese Variante lehnte die Schüler- und Jugendvertretung ab. Die Jugendvertretung beharrt auf einer Monatskarte. Das Problem: Ein Monatsticket für 30 Euro kostet im Schnitt zwar täglich das Gleiche wie ein 365-Euro-Ticket für ein Jahr – doch den RGB kommt es wesentlich teurer zu stehen. Statt 2 Millionen Zuschuss bräuchte der Monatsticket-Entwurf gut 3 Millionen Euro finanzielle Unterstützung pro Jahr.

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