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Stadt Wolfsburg Ende einer Imbiss-Ära: Glöck’l wird verkauft
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Ende einer Imbiss-Ära: Glöck’l wird verkauft
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00:24 23.03.2019
Nach zig Jahren: Hannelore und Arne Hintz geben ihr Glöck’l-Imbiss-Imperium in Wolfsburg ab. Quelle: Britta Schulze
Wolfsburg

Eine Ära geht am 1. April zu Ende: Die Wolfsburger Imbiss-Kette Glöck’l wird verkauft. Inhaberin Hannelore Hintz (74) und Sohn Arne haben sich schweren Herzens dazu entschlossen. Die Chefin möchte sich aus Altersgründen zurückziehen, der Sohn hat andere berufliche Pläne. „Ich bin mit Glöck’l eng verbunden, aber ich möchte mich beruflich neu orientieren“, sagt Arne Hintz. Die neuen Inhaber sind Andre Stanik und Florian Hary von der neugegründeten Glöck’l GmbH.

Neu-Besitzer führen den Betrieb fort

Für die Glöck’l-Filialen in der Vorsfelder Langen Straße und auf dem Reislinger Markt werde sich durch den Verkauf nichts ändern. „Der Glöck’l soll der Glöck’l bleiben“, betont der neue Chef Stanik. Das beliebte Schnellrestaurant solle lediglich einen „neuen Anstrich bekommen“. Damit ist aber keine neue Fassade gemeint, denn die beiden Standorte in Vorsfelde und im Hellwinkel sind erst kürzlich umfangreich saniert worden. „Wir haben in die Läden richtig investiert“, sagt Arne Hintz.

Glöck’l war Wolfsburgs erste Systemgastronomie

Den Glöck’l gibt es seit rund 50 Jahren, gegründet von Günther Werker, Chef der gleichnamigen Fleischerei. Vor über 40 Jahren übernahmen Hannelore und Bruno Werker den Schnellimbiss. Der Glöckl-Vorläufer war in Nordsteimke auf dem heutigen Gelände des Real-Marktes. Lange war das Schnellrestaurant im Imperial-Komplex, damals hieß es „Bratwurst Glöck’l“.

Markenzeichen war der eigene Ketchup

Arne Hintz hat seit klein auf im elterlichen Betrieb mitgearbeitet: „Glöck’l war die erste Systemgastronomie in Wolfsburg. Bei uns gab es Burger, noch bevor andere so etwas angeboten haben.“ Legendär sei auch der selbst entwickelte Ketchup. Auch da sei sein Vater Vorreiter gewesen: „Den hat er mit seinem Meister Peter Meinhold entwickelt.“ Das Ergebnis war so gut, dass sich VW sogar bei Vater Hintz gemeldet habe und Tipps haben wollte, weil auch das Werk einen Ketchup zur legendären Currywurst entwickeln wollte. Der hat mittlerweile Geschichte geschrieben.

Arne Hintz ist eng verbunden mit dem Glöck’l. Trotzdem möchte der ausgebildete Kfz-Mechaniker, Groß- und Einzelhandelskaufmann, Ausbilder und Betriebswirt das Unternehmen nicht übernehmen. „Ich möchte noch einmal etwas anderes machen“, so der 46-Jährige. 

Von Sylvia Telge

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