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Stadt Wolfsburg Empfindliche Katze und Bio-Huhn führen zum Desaster
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Empfindliche Katze und Bio-Huhn führen zum Desaster
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20:02 24.04.2018
Makaberer Humor und akrobatische Schauspieler: Samuel Finzi und Caroline Peters glänzten in der Autostadt. Quelle: Roland Hermstein
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Innenstadt

Eine harmlose Neckerei unter Eheleuten auf der Party der Nachbarn endet im Desaster: Nachdem ein Wort das andere gegeben hatte, erwürgte Jean-Lino seine Frau Lydie. Und das nur wegen eines Bio-Huhns und einer empfindlichen italienischen Katze.

Party-Gastgeberin Elisabeth, die Ich-Erzählerin in der Geschichte, half ihrem Nachbarn schließlich, mit der Situation umzugehen. Caroline Peters las zunächst die ganze Geschichte. Samuel Finzi sprach nur, wenn Jean-Lino sprach. So machten die Schauspieler aus dem Romantext ein Rollenspiel. Auch Finzi las mal längere Textpassagen, aber nur dann, wenn Jean-Lino im Vordergrund stand.

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Viele Lacher und diverser Szenenapplaus begleiteten die Vorstellung

So wurde tatsächlich ein Roman vorgelesen, aber die Schauspieler schlüpften immer mehr in die Rollen der Figuren, bis sie mit ganzem Körpereinsatz die Geschichte weitererzählten; in teilweise dramatischen Szenen, wie etwa jener, als sie gemeinsam auf den Koffer springen, um den Verschluss zuzubekommen. Jenen Koffer, in den sie zuvor auf Jean-Linos Vorschlag hin die tote Lydie gestopft hatten.

Peters und Finzi lasen und spielten großartig. Vor allem der langsame Übergang von viel Lesung auf immer mehr szenische Darstellung war grandios inszeniert und gespielt. Das Publikum amüsierte sich köstlich. Viele Lacher und diverser Zwischenapplaus begleiteten die Vorstellung der Schauspieler.

Von Robert Stockamp

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