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Stadt Wolfsburg Was eine Amerikanerin in Wolfsburg komisch findet
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Was eine Amerikanerin in Wolfsburg komisch findet
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06:00 09.12.2019
Erlebt komische Dinge in Wolfsburg: In ihrem Blog schreibt die Amerikanerin Jessie Meier darüber. Quelle: Britta Schulze
Wolfsburg

Deutschland und die USA – so unterschiedlich kann das Leben in den beiden Ländern gar nicht sein, oder? Oh, doch es ist anders. Das merkte Jessie Meier, als sie der Liebe wegen ihren Heimatort im US-Bundesstaat Michigan verließ und nach Wolfsburg kam. Auf ihrem Blog „Oddities and Ends“ und auf Twitter teilt und postet sie ihre komischen Erlebnisse in good old Germany. Dabei folgen ihr nicht nur Amerikaner, sondern seltsamerweise vor allem Deutsche.

Als Jessie Meier 2017 mit ihrem Mann – einem Wolfsburger, der bei VW in den USA gearbeitet hatte – nach Wolfsburg kam, ging es schon los. Als sie eine Wohnung auf dem Laagberg beziehen wollten, wunderte sich die 32-Jährige, dass ihr neues Zuhause keine Küche hat. „Das ist bei uns üblich“, erklärt sie. Sogar ein Kühlschrank gehört dort zur Ausstattung. In Wolfsburg nicht.

32-Jährige teilt und postet ihre kuriosen Erlebnisse

Als sie in Wolfsburg unterwegs war, sah sie das nächste Kuriosum: einen Imbiss-Stand, der mit „sexy Ofenkartoffeln“ warb. Jessie machte ein Foto davon und schrieb in ihrem Blog dazu: „Falls du dich jemals wie eine Kartoffel gefühlt hast, denk daran: Deutsche finden, du bist sexy."

Tipp für das langweilige Badezimmer

Als sie in einem Geschäft mit Badausstattungen die große Auswahl an bunten Toilettendeckeln sah, war sie so überrascht davon und musste die Deckel mit Elefant oder anderen Motiven ebenfalls fotografieren. Ihr Kommentar dazu: „Dein Badezimmer ist langweilig? Könnte es etwas Charme vertragen? Deutschland hat für dich (oder besser gesagt: für deine Toilette) das Richtige!“

Ein Stinktier ist ein „stink animal“

Aber auch an der deutschen Sprache fällt Jessie einiges auf. Für einige Tiere hat sie komische und sehr wörtliche Übersetzungen fürs Englische: Das Stinktier nennt sie „stink animal“, das Gürteltier „belt animal“ und das Faultier „lazy animal“. Im Supermarkt fiel ihr Bohnerwachs ins Auge, der Name des Bodenpflegemittels erinnert an das englische Wort „Boner“, das übersetzt „Erektion“ heißt. Auch der vorsorgliche Hinweis auf Haarconditioner-Flaschen, dass der Inhalt nicht getrunken werden darf, erheiterte die Amerikanerin. „Ok, wer hat in Deutschland jemals ausprobiert, Haarspülung zu trinken?“

Wolfsburg ist ein Autostadt

Aber auch in der Wolfsburger Innenstadt sah sie Kurioses: Am Hugo-Bork-Platz kauft ein Geschäft Zahngold – ein Stockwerk darüber ist eine Zahnarztpraxis. „Das mag ein Zufall sein, aber es ist komisch.“ Etwas findet sie noch sonderbar: Alle sagen, dass Wolfsburg eine Autostadt sei, weil alle mit dem Auto unterwegs sind. „Ja, es gibt viele Fahrzeuge“, sagt die Amerikanerin, „aber auch Radfahrer, Fußgänger und Busse.“ Bei ihr zuhause in Michigan gibt es das nicht – sondern wirklich nur Autos.

Kuriose Erlebnisse teilen

Jessie Meier hatte anfangs gar nicht vor, einen Wolfsburg-Blog zu machen. „Das hat sich so ergeben, weil ich so kuriose Erlebnisse hatte.“ Und die will sie gern teilen. „Ich dachte mir, wenn ich das komisch finde, finden das andere Menschen auch.“

Von Sylvia Telge

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