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Stadt Wolfsburg Einmaliges Konzert der „12 Cellisten der Berliner Philhar­moniker“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Einmaliges Konzert der „12 Cellisten der Berliner Philhar­moniker“
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12:10 31.10.2019
Großartiger Auftritt im Scharoun Theater: Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker. Quelle: Uwe Ahrens
Klieversberg

Treffender als mit dem Motto „Einmalig“ konnte am Dienstag das Konzert im Scha­roun Theater Wolfsburg nicht über­schrieben werden. Krankheits­be­dingt wurde eine Pro­gramm­änderung nötig, und die „12 Cellisten der Berliner Philhar­moniker“ waren spontan bereit, die Lücke der angekündigten „Camerata Romeu Havana" zu füllen. Ohne Frage: Da­mit war ein in viel­facher Hinsicht ein­ma­liges Klang- und Hör­er­lebnis dem Publi­kum garantiert mit Arrangements und Ori­ginal­kom­positionen.

Das seit fast fünfzig Jahren weltweit einzige Ensemble dieser Kombination ist als ein außerge­wöhn­liches Kammerorchester zu einer Institution ge­wor­den. Als feste Mit­glie­­der der Philhar­moniker bleibt ihnen für Proben und Auf­tritte nur die Freizeit übrig, wenn das Or­ches­ter spielfrei ist. Das macht sie zu den pro­fessionellsten „Frei­zeit­mu­si­kern“, für die mindestens zehnstündiges In­stru­mentalspiel zur Alltagsarbeit gehört.

Studenten schrieben „Hymnus“

Der vor etwa hundert Jahren von Julius Klen­gel für Studenten geschriebene „Hym­nus“ ist die erste Original­kom­position für diese Cellobesetzung und erklang auch erst wieder zur Gründung des Berliner En­sem­bles. Zunächst nur auf Arrangements ange­wie­­­sen, schrieb ihnen wenig später Boris Bla­cher original das dreisätzige Werk „Blues – Espagnola - Rumba philharmoni­ca“, das aus dem Dutzend Celli herausholt, was möglich ist.

Rhythmische Betonung und außergewöhnliche Spiel­tech­niken in einem ebensolchen bis zur Verfremdung reichen­den Klang­geflecht zie­hen auch die Zuhörer in ihren Bann. Zwölf­stimmiges Pizzicato erzeugt Gitarreneffekte, musi­kalische Moti­ve sprin­gen virtuos von einem Instrument zum anderen, Töne vom Bass set­zen sich bis in den Sopran der Geige fort, sphä­rische Klänge des Flageolett, bei dem der Finger die Saite nur leicht berührt, erzielen ver­klärte Klänge sowie mit Bogen und Hand per­­cus­sive Effekte sich entwickeln.

Publikum in einen Klangrausch versetzt

Hoch konzentriert musizierend und doch entspannt wirkend, versetzte das Ensemble das Publikum in einen Klang­rausch, der nach „nur“ zwei Zugaben be­en­det werden muss, nach eigenem Bekunden wegen der „dingenden Zugverbindung“. Aber vielleicht ist der Abend eine Andeutung auf eine neue Verbin­dung zwischen den beiden Scharoun-Ein­rich­tun­gen in Berlin und Wolfsburg.

Von Heinz-Werner Kemmling

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