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Stadt Wolfsburg Ein Semester in Südafrika: Diese Erfahrungen machte Merle Sobiech
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Ein Semester in Südafrika: Diese Erfahrungen machte Merle Sobiech
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17:46 15.12.2019
Ein Semester in Südafrika: Merle Sobiech hatte ein IFK-Stipendium und lernte so Land und Leute kennen. Quelle: Foto: Matthias Broska
Wolfsburg

Ein Semester im Ausland studieren, dieser Traum ging für die Logistik-Studentin der FH Salzgitter Merle Sobiech in Erfüllung. Im Kunstmuseum berichtete am Donnerstag die Stipendiatin des Internationalen Freundeskreises Wolfsburg (IFK) von ihren zahlreichen Erfahrungen als Studentin in Port Elizabeth.

Sobiech verbrachte ein halbes Jahr in einer Mädchen-WG in Südafrika. „The Windy City“ wie Port Elizabeth auch genannt wird, hatte es der jungen Studentin angetan. Noch bei ihrem Vortrag sah man ihr die Freude über die Chance dort, ein Semester zu verbringen förmlich an. „Die Menschen sind alle super hilfsbereit und freundlich, nur mit der Pünktlichkeit und Arbeitsmoral habe ich anfangs etwas gefremdelt“, erklärte eine gut gelaunte Merle Sobiech den Gästen.

Merle Sobiech bereitete eine bildstarke Präsentation vor

Vor interessierten Besuchern hielt die IFK-Stipendiatin ihren Vortrag. Quelle: Tobias Broska

Die Mädchengruppe war in ihrer Zeit in Afrika in Hogsback, Kapstadt und im Krüger Nationalpark. Außerdem befuhren sie in Jeeps Namibia, Sansibar und Tansania und machten einen Tauchschein. Merle Sobiech berichtete dann von einem freiwilligen Projekt in einer Kindertagesstätte in einem Township. „Die Kleinen konnten kein Englisch, so haben wir uns mit Händen und Füßen verständigt. Wir konnten mit den Kindern viele schöne Sachen unternehmen, das war wirklich eine tolle Erfahrung.“

Schattenseiten von Südafrika: Hohe Kriminalität

Die Stimmung in der Uni hätte sie sich auch nicht besser vorstellen können. „Es fanden regelmäßig Konzerte statt, bei denen die Studenten tanzen konnten und die Stimmung nochmal richtig aufgelockert wurde“. Die Studentin machte aber auch mit den Schattenseiten von Südafrika Begegnung. „Abends sollte man definitiv nicht außerhalb der Wohnanlage herumlaufen, die Kriminalität ist dort noch ziemlich hoch. Amerikanische Studentinnen aus meinem Wohnheim mussten ihre Leichtsinnigkeit damit bezahlen, dass sie ausgeraubt wurden.“ Außerdem seien alle Wohnheime mit Fingerabdrucksensoren gesichert. Es herrsche leider noch eine große Schere zwischen arm und reich . Trotzdem war Sobiechs Resümee positiv: „Ich kann es nur jedem empfehlen, es hat sich für mich sehr gelohnt“.

Von Tobias Broske

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