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Stadt Wolfsburg Stadt arbeitet an interaktiver Ladesäulen-Karte
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Stadt arbeitet an interaktiver Ladesäulen-Karte
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13:00 20.11.2019
Arbeiten an GEOLIS: Referatsleiter Ralf Sygusch mit Robin Hüskes und André Nissen (v.l.). Quelle: Stadt Wolfsburg
Wolfsburg

Für bessere Planung und langfristig mehr E-Autos: Die Stadt Wolfsburg hat ihr Informations- und Planungsinstrument für Ladeinfrastruktur im Stadtgebiet weiterentwickelt. Das sogenannte GEOLIS-System besteht aus zwei Anwendungen. Seit Anfang 2019 werden der aktuelle Bestand sowie Planungen für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur erfasst. Die hierfür notwendigen Daten werden von den meisten Ladesäulenbetreibern aus Wolfsburg selbst gepflegt.

Betreiber tauschen sich dank GEOLIS untereinander aus

Der Ladeinfrastrukturbestand ist öffentlich einsehbar, Daten zu Planungen dienen den Betreibern untereinander als Arbeitsgrundlage für die Weiterentwicklung von Ladeinfrastruktur. „Wir konnten bereits ein Netzwerk aus den wesentlichen Akteuren und Multiplikatoren in der Stadt wie der Volkswagen, den Wohnungsbauunternehmen, den Stadtwerken, den Wirtschaftsförderungsgesellschaften und dem Netzbetreiber etablieren, in dem sich zu Bestand und Planungen für Ladeinfrastruktur ausgetauscht wird. Mit dem GEOLIS können die Informationen präzise im Geoinformationssystem abgebildet werden“, erklärt Ralf Sygusch, Leiter des Referates Strategische Planung, Stadtentwicklung, Statistik.

„Heatmap“ soll Potenzial für weitere Ladesäulen aufzeigen

Jetzt hat die Stadt Wolfsburg das GEOLIS um eine neue Funktion erweitert. Aus Einzelwerten von Strukturdaten, die wie Schichten übereinander gelegt werden, errechnet das System alle 100 mal 100 Meter auf der Stadtkarte einen Gesamtwert, der das Potenzial für neue Ladeinfrastruktur angibt. Aus den jeweiligen Gesamtwerten wird eine grafische Darstellung – eine sogenannte Heatmap – generiert, deren Farbverlauf an ein Wärmebild erinnert. Tiefrote Bereiche zeigen ein hohes Potenzial für künftige, öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur.

Kommen in einer 100 mal 100 Meter-Zelle also zum Beispiel viele Parkplätze, eine hohe Einwohnerdichte, ein Einzelhandelsangebot und genügend Stromnetzkapazitäten zusammen, wächst der Gesamtwert (Heatwert) der Zelle und damit das Potenzial für neue Ladeinfrastruktur.

Stadt erhofft sich 50 Prozent E-Fahrzeuge

„Mit der neuen Heatmap möchten wir für aktuelle und künftige Betreiber und Investoren von Ladeinfrastruktur schnell ersichtlich machen, wo Potenziale für neue Ladepunkte in der Stadt liegen. Ein solches Angebot seitens einer Kommune ist bisher neu“, so Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Das GEOLIS ist im Stadtplan der Stadt Wolfsburg zu finden – wenn man unten links auf „Karten“ klickt und „Elektromobilität“ auswählt, sieht man derzeit schon die aktuellen Ladesäulen als Symbole. Ab Anfang Dezember 2019 soll außerdem die Heatmap das Verzeichnis der Bestandsladepunkte ergänzen.

Die Stadt geht ab 2020 von einer stark steigenden Nachfrage nach Ladepunkten aus. Schon jetzt wächst die Anzahl an Elektrofahrzeugen in Wolfsburg – die Stadt hat zudem gemeinsam mit Volkswagen das Ziel gesetzt, bis 2025 50 Prozent Elektrofahrzeuge im Fahrzeugbestand zu erreichen.

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