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Stadt Wolfsburg Drogen im Auto transportiert: Wolfsburger erhält Bewährungsstrafe
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Drogen im Auto transportiert: Wolfsburger erhält Bewährungsstrafe
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20:00 19.10.2018
Amtsgericht: Ein 30-Jähriger war wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln in größerer Menge angeklagt. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg

Als die Polizei im Februar 2017 einen 30-Jährigen Wolfsburger in einem Auto kontrollierte, ließ der Geruch im Fahrzeuginneren auf Drogenkonsum schließen. Tatsächlich hatte der Mann in seinem Rucksack größere Mengen an Marihuana und Amphetaminen sowie Ecstasy-Tabletten und auch mehrere Plättchen LSD bei sich. In seiner Wohnung fanden die Beamten später eine Schreckschusswaffe. Das Schöffengericht am Amtsgericht verurteilte den Mann zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sieben Monaten.

Joint im Auto geraucht

Der Angeklagte räumte die Tatvorwürfe ohne Umschweife ein. Bei der Polizeikontrolle hatte der Wolfsburger 580 Euro Bargeld dabei, die laut Staatsanwaltschaft aus Drogengeschäften stammten. „Sie haben während der Fahrt einen Joint geraucht“, hielt der Richter dem Angeklagten vor. „Wollten Sie ins Gefängnis?“ Der 30-Jährige hatte seinerzeit auf dem Beifahrersitz gesessen, bestritt aber, zu jenem Zeitpunkt einen Joint geraucht zu haben. Dennoch zeigte sich der 30-Jährige reumütig: „Das war keine Glanzleistung“, sagte er.

Schreckschusswaffe stammt aus Entrümpelung

Insgesamt waren bei ihm 150 Gramm Marihuana, 130 Gramm Amphetamine, 230 Ecstasy-Tabletten und fünf LSD-Plättchen gefunden worden. Die Schreckschusswaffe hätte er von einer Entrümpelung. „Ich begeistere mich schon ein bisschen dafür“, sagte er, als der Richter nachhakte.

Ein Jahr und sieben Monate auf Bewährung

Das Schöffengericht am Amtsgericht folgte dem Antrag der Staatsanwältin und verurteilte den 30-Jährigen zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sieben Monaten wegen des unerlaubten Besitzes und Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. „Sie haben reinen Tisch gemacht und sich damit eine Bewährung verdient“, hielt der Richter dem Angeklagten sein Geständnis zugute.

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