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Stadt Wolfsburg Dornröschen: Tänzerische Perfektion und Präzision
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Dornröschen: Tänzerische Perfektion und Präzision
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15:30 04.12.2019
Das Russische Nationalballett führte das bekannte Ballettmärchen „Dornröschen" im Scharoun Theater auf. Quelle: Veranstalter
Wolfsburg

Die Musik zu „Dornröschen“ hielt Peter I. Tschaikowsky für seine beste Ballettkompo­si­tion. Aus der engen Zusammenarbeit mit dem Choreografen Marius Petipa erwuchs eine Ballettform, die musikgeschichtlich neue Maßstäbe setzte und zur Grundlage für die legendäre russische Balletttradition wurde. Dieser Tradition verpflichtet fühlt sich auch das Russische Nationalballett. Die tänzerische Perfektion und Präzision im Bal­lett „Dornröschen“ forderten am Diens­tag das Publikum im Wolfsburger Scharoun The­ater immer wieder zu Szenenapplaus her­aus.

Aufführung von Dornröschen wirkte nicht verstaubt

Auch wenn das Ensemble seiner Choreografie (Iwanov/Petipa) das mehr als hundert Jahre alte Originallibretto zu Grunde legt, wirkte die Aufführung nicht verstaubt, sondern begeisterte mit ihrer Lebendigkeit. Das Russische Nationalballett begeisterte schon einen Abend zuvor das Theater-Publikum, als das Ensemble den „Nussknacker“ aufführte.

Ausnahmslos, von den Solorollen bis hin zum Corps de Ballet, beherrschen alle Tän­ze­­rinnen und Tänzer, mit unglaublicher Leichtigkeit und Eleganz die vielfältigen Schrittfolgen und Sprünge. Höchstleistung erfordert das vorherrschende Tanzen auf den Zehenspitzen. Farbenfrohe Kostüme und ei­ne ent­­sprechende Kulisse mit Lichtef­fek­ten entführen mit Anmut und Grazie in eine traumhafte Märchenwelt.

Dornröschen: Gestiefelter Kater und Rotkäppchen sind auch dabei

Der Handlung liegt eine Variante des bekannten Märchens zugrunde: Die böse Fee Carabosse verflucht Prinzessin Aurora, am 16. Geburtstag durch einen Nadelstich zu ster­ben. Dank der mächtigen Fliederfee wird hieraus ein hundertjähriger Schlaf, von dem letztlich die Prinzessin durch einen Kuss des Prinzen Desiré erwacht. Es folgt eine märchenhafte Hochzeit, an der auch Figuren anderer Märchen teilnehmen, wie Prinzessin Florina und der Gestiefelte Kater oder Rotkäppchen und der Wolf.

Tänzerische und schauspielerische Aus­drucks­stärke in den Pas de deux sind ebenso ein­ladend wie die Komik der Figuren. Mit raum­greifenden Schritten unter langem Rock wirkt Rostislav Desnitskii als Carabos­se dämonisch und komisch zugleich. Be­stim­mend ist die Gestik von Viktoriia Sevo­ian als Fliederfee. Anna Seregina und Dimi­trii Poliakov überzeugen als Prinzenpaar Aurora und Desiré und werden am Ende lebhaft gefeiert. Selten ist klassisches Ballett auf dem gezeig­ten hohen Niveau zu erleben. Bravo!

Von Heinz-Werner Kemmling

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